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Evangelisch.de, 28.01.2021: "Kirche darf sich beim Thema Suizid nicht wegducken"

"Kirche darf sich beim Thema Suizid nicht wegducken"
Sterbende begleiten oder Sterbenden assistieren? An diesem feinen Unterschied hat sich eine innerkirchliche Debatte entzündet. Die bayerische Diakoniepfarrerin Dorothea Bergmann rät im Interview zu einer offenen Diskussion. Kirche könne Menschen bei der Entscheidung, ob sie ihr Leben beenden wollen, nicht allein lassen.


KathPress, 27.01.2021: Suizidbeihilfe: Familienverband fordert Maßnahmen gegen Missbrauch

Suizidbeihilfe: Familienverband fordert Maßnahmen gegen Missbrauch
Nachdem der Verfassungsgerichtshof (VfGH) im Dezember entschieden hat, die Beihilfe zum Suizid ab 2022 nicht mehr unter Strafe zu stellen, fordert der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) nun Regierung und Gesetzgeber auf, bei flankierende Maßnahmen zum assistierten Suizid umgehend tätig zu werden.


Deutsche Bischofskonferenz, 28.01.2021: Sorge und Seelsorge für Sterbende im Zentrum der ökumenischen Woche für das Leben 2021

Sorge und Seelsorge für Sterbende im Zentrum der ökumenischen Woche für das Leben 2021
Das Themenheft für die ökumenische Woche für das Leben 2021, die vom 17. bis 24. April 2021 unter den dann geltenden Hygienevorschriften stattfinden wird, ist ab sofort online verfügbar. Die Woche für das Leben steht in diesem Jahr unter dem Thema „Leben im Sterben“.


Ärzteblatt, 28.01.2021: Neue ambulante Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche

Neue ambulante Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche
Die Universitätsmedizin Mainz baut zusammen mit dem Zentrum für ambulante Hospiz- und Palliativversorgung Mainz/Rheinhessen eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche auf.


SWR, 28.01.2021: Sterben ohne Abschied?

Sterben ohne Abschied?
Angemessene Sterbebegleitung und Trauerarbeit bleiben wegen Corona-Beschränkungen auf der Strecke. Auch weil Kliniken und Pflegeheime total überfordert sind. Was muss sich ändern?


Frankfurter Allgemeine, 27.01.2021: Auf Leben und Tod

Auf Leben und Tod
Filme wie „Ruhe! Hier stirbt Lothar“ sieht man sonst nicht im Fernsehen. Die tragikomische Geschichte des todkranken Fliesenhändlers dürfte auch Theaterfreunde erfreuen.


Kath.ch, 27.01.2021: Menschen in den dunklen Momenten ihres Lebens beistehen – Hospiz- und Palliativarbeit fördern, assistierten Suizid verhindern

Menschen in den dunklen Momenten ihres Lebens beistehen – Hospiz- und Palliativarbeit fördern, assistierten Suizid verhindern
Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat sich auf seiner als Videokonferenz durchgeführten Sitzung (25./26. Januar 2021) ausführlich mit der Frage des assistierten Suizids und der öffentlichen Diskussion befasst.


Ärzteblatt, 27.01.2021: Bundestags­abgeordnete wollen Gesetzesinitiative zu Sterbehilfe vorstellen

Bundestags­abgeordnete wollen Gesetzesinitiative zu Sterbehilfe vorstellen
Die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach (SPD), Katrin Helling-Plahr (FDP) und Petra Sitte (Linke) wollen am kommenden Freitag einen interfraktionellen Gesetzentwurf zu Regelungen der Ster­be­hilfe in Berlin vorstellen. Das kündigte das Büro von Helling-Plahr heute in Berlin an.


Wiener Zeitung, 26.01.2021: Mordprozess wegen gezogenem Beatmungsschlauch

Mordprozess wegen gezogenem Beatmungsschlauch
Eine 55-jährige Wienerin ist am Dienstag am Straflandesgericht von einem Geschworenengericht wegen Mordes verurteilt worden, weil sie im April 2018 ihrem im Sterben liegenden Lebensgefährten im AKH die lebenserhaltende Intubation sowie den zentralen Dialysekatheter entfernt hat. Die Frau wurde unter Anwendung des außerordentlichen Milderungsrechts zu drei Jahren Haft - ein Jahr davon unbedingt - verurteilt. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.


Kirchen Zeitung, 26.01.2021: Bischöfe bleiben bei Nein zu Sterbehilfe

Bischöfe bleiben bei Nein zu Sterbehilfe
Die katholischen deutschen Bischöfe wollen ihre Position zum assistierten Suizid trotz einer heftigen innerkirchlichen Debatte nicht ändern. Stattdessen sollten "bessere Möglichkeiten für ein erträgliches Lebensende" geschaffen werden, fordern sie.