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Domradio, 19.04.2015: Marx und Bedford-Strohm besuchen Palliativstation

Marx und Bedford-Strohm besuchen Palliativstation

Mit einem Gottesdienst und einer Diskussion haben die Kirchen ihre "Woche für das Leben" eröffnet. Wie "Sterben in Würde" in der Praxis aussehen kann - davon machten sich die Bischöfe danach auf der Palliativstation eines Krankenhauses ein Bild.


DIE WELT, 17.04.2015: "Das Verbot der Sterbehilfe wäre ein Rückschritt"

"Das Verbot der Sterbehilfe wäre ein Rückschritt"

140 deutsche Strafrechtler wollen Suizidassistenz als Teil der Sterbebegleitung weiterhin zulassen. Im Gespräch mit der "Welt" wehrt sich ein Initiator des Aufrufs gegen Kritik der Verbotsanhänger. Es ist ein spektakulärer Aufruf für das Recht auf Selbstbestimmung. Nicht weniger als 140 deutsche Strafrechtslehrer, angesehene Professoren und Lehrstuhlinhaber, haben eine Resolution unterzeichnet, die sich gegen ein strafrechtliches Verbot der organisierten Sterbehilfe ausspricht.


Aerzteblatt, 19.04.2015: Hospiz- und Palliativgesetz: Vertragsärzte fordern Korrekturen

Hospiz- und Palliativgesetz: Vertragsärzte fordern Korrekturen

Als richtigen Schritt hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Gesetzesinitiative des Bundesgesundheitsministeriums bezeichnet, mit der die Hospiz- und Palliativversorgung ausgebaut werden soll. Nach Ansicht der KBV sind weitere gesetzgeberische Maßnahmen erforderlich, um eine allgemeine Palliativversorgung auch in den Krankenhäusern zu etablieren. Die Palliativversorgung in Kliniken lasse sich nicht auf das Einrichten einer Palliativstation reduzieren.


AerzteZeitung, 16.04.2015: Palliativmedizin geht vor Sterbehilfe

Palliativmedizin geht vor Sterbehilfe

BERLIN/GÖTTINGEN. Vor der Sommerpause wollen Union und SPD einen Entwurf für ein Hospiz- und Palliativgesetz vorlegen. Das haben die Fraktionsspitzen bei einer Klausurtagung am Donnerstag in Göttingen vereinbart.


FAZ, 16.04.2015: Du darfst - Sterbehilfe soll bleiben, wie sie ist

Du darfst - Sterbehilfe soll bleiben, wie sie ist

Es gibt keinen Grund, die Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe zu stellen. Seit 1813 verzichtet Bayern, seit 1851 Preußen für die Selbsttötung auf jede Sanktion. Auch ihre Veranlassung oder Unterstützung wird straffrei. Die gegenteilige Entscheidung Sachsens und Badens setzt sich 1871 nicht durch. Der Reichsstrafgesetzgeber entscheidet sich für Straffreiheit. Dabei ist es bis heute geblieben.


DGP, 14.04.2015: DGP fordert - Qualität vor Quantität in der Hospiz- und Palliativversorgung!

DGP fordert: Qualität vor Quantität in der Hospiz- und Palliativversorgung!


FAZ, 14.04.2015: Strafrechtler wenden sich gegen strengere Gesetze

Strafrechtler wenden sich gegen strengere Gesetze

Weit mehr als hundert Professoren und Praktiker sprechen sich in einem Aufruf dagegen aus, dass die Strafbarkeit der Sterbehilfe ausgeweitet wird. Sie warnen vor einem „Systembruch, dessen Auswirkungen nicht absehbar sind“. Zahlreiche deutsche Strafrechtslehrer wenden sich gegen eine Ausweitung der Strafbarkeit der Sterbehilfe. In einer von bisher 135 Professoren und Praktikern unterzeichneten Stellungnahme, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt, heißt es:


Aerzteblatt,13.04.2015: Viel Zustimmung zum Entwurf eines Hospiz- und Palliativgesetzes

Viel Zustimmung zum Entwurf eines Hospiz- und Palliativgesetzes

Berlin – Palliativmediziner und Ersatzkassen haben den von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgestellten Entwurf für ein Hospiz- und Palliativgesetz begrüßt. „Aktuell steht die Palliativversorgung in Deutschland an der Schwelle zur Regelver­sorgung. Das Gesetzesvorhaben könnte diese Entwicklung wesentlich befördern, über alle Lebensalter den notwendigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen allgemeinen wie auch spezialisierten Palliativversorgung im ambulanten und stationären Bereich zu gewährleisten“, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).


AerzteZeitung, 10.04.2015: Finanzielle Anreize für Kliniken geplant

Finanzielle Anreize für Kliniken geplant

KÖLN. Die Politik setzt einen finanziellen Anreiz zum Ausbau der Palliativversorgung in den Krankenhäusern. Die Kliniken erhalten die Möglichkeit, für Palliativstationen individuelle Entgelte mit den Kassen zu verhandeln. Das berichtete Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, auf dem "Gesundheitskongress des Westens 2015" in Köln. "Das ist ein Schritt raus aus den DRG", sagte Stroppe.


Deutsche Palliativstiftung, 08.04.2015: Stellungnahme der Deutschen PalliativStiftung zum Hospiz- und Palliativgesetz – HPG

Stellungnahme der Deutschen PalliativStiftung vom 08.04.2015 zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG)

Die Deutsche PalliativStiftung begrüßt den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesse- rung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG) vom 18. März 2015 ausdrücklich. In Ergänzung hierzu erlauben wir uns, auf die am 12. November 2003 getroffene Empfeh- lung 24 des EU-Ministerkomitees an die Mitgliedsstaaten zur Strukturierung der palliativme- dizinischen und -pflegerischen Versorgung hinzuweisen. Diese Empfehlung mit ihren kon- sentierten Begriffsdefinitionen war unter anderem die Basis für die Einführung der speziali- sierten ambulanten Palliativversorgung im SGB V im Jahr 2007 in Deutschland.