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Domradio, 22.02.2021: Ausbau von suizidpräventiven Angeboten

Katholikenkomitee fordert "Schutzräume" vor Suizidbeihilfe: Ausbau von suizidpräventiven Angeboten
In der Debatte um ein neues Sterbehilfe-Gesetz fordert das Zentralkomitee der deutschen Katholiken "Schutzräume vor geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe". Zur "schleichenden Normalisierung einer Exit-Option" müsse es Alternativen geben.


Evangelisch.de, 22.02.2021: Kauder: Keine Grundlage für einschränkendes Gesetz bei Sterbehilfe

Kauder: Keine Grundlage für einschränkendes Gesetz bei Sterbehilfe
Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hält eine gesetzliche Regelung zum Verbot der Suizidassistenz kaum mehr für möglich. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor rund einem Jahr habe eine neue Wirklichkeit geschaffen, sagte Kauder der Zeitschrift "Herder Korrespondenz" (März).


Ärzte Zeitung, 19.02.2021: Hamburg dringt auf ärztliche Positionierung bei Sterbehilfe

Hamburg dringt auf ärztliche Positionierung bei Sterbehilfe
Hamburgs Ärzte stoßen bei einer Online-Konferenz die Suche nach innerärztlichem Konsens in der Frage der Suizidassistenz an. Ihre Forderung: Ärzte sollen bei der Diskussion Stellung beziehen.


Evangelisch.de, 19.02.2021: Auch Hospize durch Corona beeinträchtigt

Auch Hospize durch Corona beeinträchtigt
Die Corona-Pandemie erschwert die Begleitung von Sterbenskranken in Hospizen. Hygiene- und Quarantäneregeln führen die Arbeit stellenweise ad absurdum. In der ambulanten Betreuung fehlt es an Ehrenamtlichen.


Kathpress, 16.02.2021: Lackner zu Beihilfe zum Suizid: "Wir können unmöglich schweigen"

Lackner zu Beihilfe zum Suizid: "Wir können unmöglich schweigen"
Das vieldiskutierte Urteil des Verfassungsgerichtshofes über assistierten Suizid beschäftigt den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, den Salzburger Erzbischof Franz Lackner, auch in seinem diesjährigen Fastenhirtenbrief: "Wir können unmöglich schweigen", merkte er dazu im Anschluss an die vielstimmige Kritik an dem VfGH-Erkenntnis aus den Reihen der Kirchen an.


Evangelisch.de, 16.02.2021: Justiz: Arzt hätte Sterbehilfe-Vorwürfe besser prüfen müssen

Justiz: Arzt hätte Sterbehilfe-Vorwürfe besser prüfen müssen
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Klage eines deutschen Arztes abgewiesen, der wegen angeblicher Sterbehilfe-Fälle in einem Liechtensteiner Krankenhaus die Staatsanwaltschaft verständigt hatte und deshalb entlassen worden war. Das von dem Mann ins Feld geführte Recht auf Meinungsfreiheit sei nicht unzulässig verletzt worden, erklärte der Straßburger EGMR am Dienstag. Denn der Mediziner habe seine später als falsch erwiesenen Angaben, die Folgen für den Ruf des Krankenhauses und seiner Kollegen hatten, nicht genügend geprüft.


Beck-aktuell, 16.02.2021: Bundesgesundheitsministerium plant vorerst keinen eigenen Sterbehilfe-Vorstoß

Bundesgesundheitsministerium plant vorerst keinen eigenen Sterbehilfe-Vorstoß
In der De­bat­te um Neu­re­ge­lun­gen zur Ster­be­hil­fe in Deutsch­land will das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um vor­erst kei­nen ei­ge­nen Vor­schlag vor­le­gen. Dies sei bis­lang nicht ge­plant, sagte ein Spre­cher am 15.02.2021 in Ber­lin. Das Res­sort hatte nach einem weg­wei­sen­den Ur­teil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts Stel­lung­nah­men ein­ge­holt und auch einen "Ar­beits­ent­wurf" er­stellt, um auf Dis­kus­sio­nen vor­be­rei­tet zu sein. Es sei aber sehr zu be­grü­ßen, dass es nun frak­ti­ons­über­grei­fen­de Vor­schlä­ge im Bun­des­tag dazu gebe.


Spiegel, 16.02.2021: Arzt zeigt Chef wegen Verdachts aktiver Sterbehilfe an – Kündigung zulässig

Arzt zeigt Chef wegen Verdachts aktiver Sterbehilfe an – Kündigung zulässig
Ein Arzt hegte einen ungeheuerlichen Verdacht gegen seinen Chef und zeigte ihn an. Die Klinik entließ den Arzt daraufhin – zu Recht, wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden hat.


Gießen, 10.02.2021: Online Kongress: Soziale Teilhabe bis zuletzt durch vorausschauende Planung

Online Kongress: Soziale Teilhabe bis zuletzt durch vorausschauende Planung
Rund 200 Teilnehmer unterschiedlichster Berufsgruppen, Regionen und Bundesländer fanden sich beim Gießener Kongresses auf einer virtuellen Plattform zusammen um die Ergebnisse aus dem vom Gemeinsamen Bundesausschuss geförderten Projekt https://www.avenue-pal.de zu diskutieren.


Frankfurter Rundschau, 09.02.2021: Frankfurt: Hospizarbeit in Zeiten der Pandemie

Frankfurt: Hospizarbeit in Zeiten der Pandemie
Mehrere Einrichtungen in Frankfurt versuchen, Schwerstkranken trotz Corona einen respektvollen und persönlichen Umgang zu bieten. Doch die Pandemie belastet alle Beteiligten.