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Aktuelles

Ärzte Zeitung, 30.08.2017: Anklage wegen Totschlags nach Sterbehilfe

Anklage wegen Totschlags nach Sterbehilfe
Hat ein Arzt Sterbehilfe bei zwei Frauen in Hamburg geleistet, obwohl diese nur Angst vor dem Altern hatten? Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage wegen Totschlags.

HAMBURG. Ein Arzt des Vereins Sterbehilfe Deutschland muss sich seit Donnerstag wegen seiner Rolle bei der Sterbehilfe für zwei Seniorinnen vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 75 Jahre alten Mediziner Totschlag vor.


Deutsches Ärzteblatt, 30.08.2017: KBV setzt im Streit um Palliativleistungen auf Sachinformationen

KBV setzt im Streit um Palliativleistungen auf Sachinformationen

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will den Streit mit dem Deutsche Hausärzteverband (DHÄV) um die neuen Palliativleistungen versachlichen und hat dazu ein Fact-Sheet zur neuen „besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung“ herausgegeben.


Deutsches Ärzteblatt, 01.09.2017: Immer mehr Schwerstkranke auf Bayerns Palliativstationen

Immer mehr Schwerstkranke auf Bayerns Palliativstationen

München – Die Zahl der Schwerstkranken auf bayerischen Palliativstationen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es nach vorläufigen Daten 14.789 Fälle, wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium des Freistaats in München heute mitteilte. Sechs Jahre zuvor versorgten die Ärzte noch 12.139 Patienten auf solchen Stationen.


Deutsches Ärzteblatt, 06.09.2017: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein befürchtet Qualitätsverlust bei Palliativversorgung

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein befürchtet Qualitätsverlust bei Palliativversorgung

Düsseldorf – Das Hospiz- und Palliativgesetz sollte die Palliativversorgung stärken. Jetzt befürchtet Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, in seiner Region das Gegenteil. Das ließ er anlässlich einer Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen des Palliativnetzes „WiN – Wir in Neuss“ anklingen.


Radio Vatikan, 07.09.2017: Sterbehilfe: Vatikan gibt belgischem Orden mehr Zeit

Sterbehilfe: Vatikan gibt belgischem Orden mehr Zeit

Der Konflikt um aktive Sterbehilfe für Menschen mit psychischen Leiden in den Kliniken der Brüder der Nächstenliebe (Broeders van Liefde) ist weiterhin nicht gelöst. „Der Vatikan hat uns eine Verlängerung gegeben, bis sich der Vorstand Anfang kommender Woche trifft“, sagte der Leiter der Kliniken, Koen Oosterlinck.


Domradio, 07.09.2017: Konflikt um aktive Sterbehilfe in Belgien - Keine Lösung in Sicht

Konflikt um aktive Sterbehilfe in Belgien

Keine Lösung in Sicht

Brüder der Nächstenliebe möchten die aktive Sterbehilfe in ihren Pflegeeinrichtungen einführen. Ihr Ordensobere ist damit nicht einverstanden. Der Vatikan schiebt die Entscheidung indes in die Länge. Eine Lösung ist nicht in Sicht.


Ärzte Zeitung, 08.09.2017: Sterben in Würde?

Hospiz- und Palliativgesetz

Sterben in Würde?
Fleiß bescheinigen fast alle Koalitionäre Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). 28 Gesetze seines Ressorts passierten seit 2013 den Bundestag. Die "Ärzte Zeitung" unterzieht die wichtigsten Eckpunkte einem Haltbarkeitstest: Welche Regelungen greifen, welche bleiben bisher Placebo?


kath.net, 06.09.2017: Hospiz in Jerusalem: Wiener Erzbischof hat allein Eigentumsrecht

Hospiz in Jerusalem: Wiener Erzbischof hat allein Eigentumsrecht

Kardinal Schönborn reagiert auf Ankündigung Ungarns zur Prüfung der Rechte am Österreichischen Hospiz im Heiligen Land: "Regierungsbeschluss ist einseitig erfolgt und nicht mit dem Erzbischof von Wien akkordiert"


katholisch.de, 07.09.2017: Streit um Sterbehilfe: Vatikan gibt Orden mehr Zeit

Streit um Sterbehilfe: Vatikan gibt Orden mehr Zeit
Bis Ende August sollten die "Brüder der Nächstenliebe" dem Papst versichern, aktive Sterbehilfe in ihren
Kliniken in Belgien zu unterbinden. Nun ist die Frist verstrichen - ohne Ergebnis.


gesundheit-adhoc.de, 01.09.2017: Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung in Bayern geht zügig voran

Gesundheitsministerin Huml: Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung in Bayern geht zügig voran – Palliativmedizinischer Dienst in Erlangen gestartet – Neue Angebote in diesem Jahr auch in Augsburg, Garmisch-Partenkirchen, Hausham und Markt Indersdorf
München – Der Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung in Bayern geht zügig voran. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag hingewiesen.