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FAZ, 16.04.2015: Du darfst - Sterbehilfe soll bleiben, wie sie ist

Du darfst - Sterbehilfe soll bleiben, wie sie ist

Es gibt keinen Grund, die Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe zu stellen. Seit 1813 verzichtet Bayern, seit 1851 Preußen für die Selbsttötung auf jede Sanktion. Auch ihre Veranlassung oder Unterstützung wird straffrei. Die gegenteilige Entscheidung Sachsens und Badens setzt sich 1871 nicht durch. Der Reichsstrafgesetzgeber entscheidet sich für Straffreiheit. Dabei ist es bis heute geblieben.


FAZ, 14.04.2015: Strafrechtler wenden sich gegen strengere Gesetze

Strafrechtler wenden sich gegen strengere Gesetze

Weit mehr als hundert Professoren und Praktiker sprechen sich in einem Aufruf dagegen aus, dass die Strafbarkeit der Sterbehilfe ausgeweitet wird. Sie warnen vor einem „Systembruch, dessen Auswirkungen nicht absehbar sind“. Zahlreiche deutsche Strafrechtslehrer wenden sich gegen eine Ausweitung der Strafbarkeit der Sterbehilfe. In einer von bisher 135 Professoren und Praktikern unterzeichneten Stellungnahme, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt, heißt es:


Aerzteblatt,13.04.2015: Viel Zustimmung zum Entwurf eines Hospiz- und Palliativgesetzes

Viel Zustimmung zum Entwurf eines Hospiz- und Palliativgesetzes

Berlin – Palliativmediziner und Ersatzkassen haben den von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgestellten Entwurf für ein Hospiz- und Palliativgesetz begrüßt. „Aktuell steht die Palliativversorgung in Deutschland an der Schwelle zur Regelver­sorgung. Das Gesetzesvorhaben könnte diese Entwicklung wesentlich befördern, über alle Lebensalter den notwendigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen allgemeinen wie auch spezialisierten Palliativversorgung im ambulanten und stationären Bereich zu gewährleisten“, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).


AerzteZeitung, 10.04.2015: Finanzielle Anreize für Kliniken geplant

Finanzielle Anreize für Kliniken geplant

KÖLN. Die Politik setzt einen finanziellen Anreiz zum Ausbau der Palliativversorgung in den Krankenhäusern. Die Kliniken erhalten die Möglichkeit, für Palliativstationen individuelle Entgelte mit den Kassen zu verhandeln. Das berichtete Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, auf dem "Gesundheitskongress des Westens 2015" in Köln. "Das ist ein Schritt raus aus den DRG", sagte Stroppe.


Deutsche Palliativstiftung, 08.04.2015: Stellungnahme der Deutschen PalliativStiftung zum Hospiz- und Palliativgesetz – HPG

Stellungnahme der Deutschen PalliativStiftung vom 08.04.2015 zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG)

Die Deutsche PalliativStiftung begrüßt den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesse- rung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG) vom 18. März 2015 ausdrücklich. In Ergänzung hierzu erlauben wir uns, auf die am 12. November 2003 getroffene Empfeh- lung 24 des EU-Ministerkomitees an die Mitgliedsstaaten zur Strukturierung der palliativme- dizinischen und -pflegerischen Versorgung hinzuweisen. Diese Empfehlung mit ihren kon- sentierten Begriffsdefinitionen war unter anderem die Basis für die Einführung der speziali- sierten ambulanten Palliativversorgung im SGB V im Jahr 2007 in Deutschland.


DIE WELT, 12.04.2014: Der Tod zweiter Klasse im Pflegeheim

Der Tod zweiter Klasse im Pflegeheim

Gesundheitsminister Gröhe will medizinische und pflegerische Hilfen am Lebensende verbessern. Experten kritisieren, dass er zu wenig für Heimbewohner tue. Das kann Folgen für die Sterbehilfe haben. Der Tod kommt schnell auf der Pflegestation. Knapp 20 Prozent der Menschen, die in eine Einrichtung der stationären Altenhilfe verlegt werden, sterben im ersten Monat. Nach drei Monaten ist ein Drittel tot, nach einem Jahr fast die Hälfte. Kein Wunder: Auf Pflegestationen kommen diejenigen, die bereits sehr krank sind. Es sind viele. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland jährlich mehr als 300.000 Menschen in Pflegeheimen sterben. Das entspricht annähernd 40 Prozent aller deutschen Todesfälle.


Der neue Flyer ist da!

Liebe Leserinnen und Leser,

endlich ist unser neuer Flyer vom Druck zurück. Im komplett neuen Erscheinungbild zeigt die 8-seitige Broschüre die verschiedenen Informations- und Einsatzbereiche des Palliativ-Portal und versucht damit gleich Ängste und Sorgen wegen dieses oftmals schwer anzunehmenden Themas zu überwinden.

Sie können diesen jederzeit für sich, Ihre Praxis, Ihre Einrichtung, Ihr Team oder Ihre Veranstaltung kostenfrei bestellen.


BR, 30.3.2015: Palliativmedizin. Was passieren soll und was besser werden muss

Palliativmedizin. Was passieren soll und was besser werden muss

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Der Bedarf an Palliativversorgung wächst. Noch immer werden längst nicht alle Schwerstkranke von Fachkräften betreut. Warum ist das so und wie könnte ein neues Gesetz die Situation verbessern?


Dtsch Arztebl 2015; 112(13); A-557 / B-475 / C-463: Hospiz- und Palliativversorgung. Mehr Unterstützung an allen Orten

Hospiz- und Palliativversorgung. Mehr Unterstützung an allen Orten

Zu wenig SAPV-Teams auf dem Land, eine ungenügende Finanzierung von Palliativstationen, nicht überall Kooperationsverträge zwischen Pflegeheimen und niedergelassenen Ärzten – ein neues Gesetz soll helfen, die Lücken zu schließen.