News

Domradio, 06.05.2015: Woelki - Für Palliativmedizin, gegen Suizidbeihilfe. "Pervertierung des Arztberufes"

Woelki - Für Palliativmedizin, gegen Suizidbeihilfe. "Pervertierung des Arztberufes"

Rainer Maria Kardinal Woelki wendet sich vehement gegen ärztliche Beihilfe zum Suizid. "Seit wann - so muss man entschieden fragen - haben Ärztinnen und Ärzte die Lizenz zum Töten?", sagte der Erzbischof bei einer Veranstaltung in Bonn.


Presseschleuder, 05.05.2015: STERBEHILFE: FAST JEDER ZWEITE NIEDERGELASSENE ARZT MÖCHTE SUIZIDHILFE LEISTEN DÜRFEN

STERBEHILFE: FAST JEDER ZWEITE NIEDERGELASSENE ARZT MÖCHTE SUIZIDHILFE LEISTEN DÜRFEN
GfK-Studie der DGHS belegt Diskrepanz zwischen Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery und Ärzteschaft

Praktizierende Ärzte wollen selbst entscheiden, ob sie schwerstkranken unheilbaren Patienten Suizidbeihilfe leisten – oder nicht. Sie sind für die Erhaltung ihrer Gewissensfreiheit.
Genauer: Fast jeder zweite befragte Arzt (45 Prozent). Dies geht aus einer GfK-Studie hervor, die von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. in Auftrag gegeben worden war. Zwischen Ende Oktober und Anfang November 2014 war ein repräsentatives Panel von 500 niedergelassenen Fachärzten für Allgemeinmedizin und/oder Innere Medizin mit Praxen in der Stadt und auf dem Land rund um das Thema “Sterbehilfe” befragt worden.


Aerztezeitung, 05.05.2015: Studie - Versorgung in Hospizen ist gut

Versorgung in Hospizen ist gut

Wissenschaftler haben im Rahmen der "Gießener Sterbestudie" die Versorgungsqualität in allen deutschen Hospizen unter die Lupe genommen.

GIESSEN. Die "Gießener Sterbestudie" ist ausgeweitet worden. Nun liegen auch erstmals Ergebnisse zur Versorgung in bundesdeutschen Hospizen vor. Die Daten wurden zwischen Herbst 2014 und Frühjahr 2015 erhoben..


Den Kindern mehr zutrauen und verlässlich bleiben

Den Kindern mehr zutrauen und verlässlich bleiben

Renate Schulz, heilkundliche Psychotherapeutin und Reittherapeutin, engagiert sich seit zwölf Jahren ehrenamtlich im Hospiz Verein Bamberg e. V. und bietet mit ihrem Team in diesem Rahmen die Offene Trauergruppe für Kinder und Jugendliche sowie die jährlich stattfindende Trauer-FreiZeit an: Angebote, die der Trauer Raum geben, die Scheu vor dem Unbekannten nehmen und dabei das Vertrauen ins Leben immer wieder aufs Neue stärken.


Sueddeutsche, 03.05.2015: Die Scheu nehmen

Die Scheu nehmen

Auf dem ersten Dachauer Palliativtag sind sich die Experten und auch die Zuhörer einer abschließenden Podiumsdiskussion einig, dass vor allem die Angehörigen von Sterbenden besser informiert sein müssen


Aerztezeitung, 04.05.2015: Sterbehilfe - Was taugen die Argumente in der Debatte?

Was taugen die Argumente in der Debatte?

In einer neuen Publikation hat das "Frankfurter Forum" Forderungen, den Rechtsrahmen für Sterbehilfe zu ändern, einer kritischen Überprüfung unterzogen. Das Fazit fällt skeptisch aus.


Deutschlandfunk, 02.05.2015: Palliativmedizin. Diese Initiative reicht nicht aus

Palliativmedizin. Diese Initiative reicht nicht aus

Die Versorgung sterbenskranker Menschen gerade auch in Pflegeheimen müsse dringend verbessert werden, kommentiert Dirk Birgel, Chefredakteur "Dresdner Neueste Nachrichten", im DLF. Die Initiative von Gesundheitsminister Hermann Gröhe reiche da nicht aus. Gerade auch in ländlichen Bereichen müssten die Strukturen verbessert werden. Dafür müsse die Gesellschaft insgesamt bereit sein, mehr dafür zu zahlen.


Ärzteblatt, 30.04.2015: Neue Patientenleitlinie zur Palliativmedizin

Neue Patientenleitlinie zur Palliativmedizin

Berlin – Eine Patientenleitlinie „Palliativmedizin für Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin vorgestellt.


Deutschlandfunk, 30.4.2015 : Palliativ-Versorgung. "Gestorben wird nicht nur in Hospizen"

Palliativ-Versorgung. "Gestorben wird nicht nur in Hospizen"

Die von der Bundesregierung beschlossene Ausweitung der Hospiz- und Palliativversorgung sei wichtig, reiche aber in bestimmten Bereichen noch nicht aus, sagte Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, im DLF. Vor allem in Krankenhäusern und Heimen gebe es noch erheblichen Verbesserungsbedarf.


Deutschlandradio Kultur, 30.4.2015: Begleitung sterbender Menschen. "Wir brauchen Palliativberatung in Krankenhäusern"

Begleitung sterbender Menschen. "Wir brauchen Palliativberatung in Krankenhäusern"

"Wir sprechen über Sterbehilfe, ohne dass die Menschen über die Möglichkeiten der Palliativmedizin ausreichend informiert sind", sagt die Berliner Ärztin Petra Anwar. Nach Meinung der Medizinerin kommt die Debatte über Sterbehilfe daher zu früh.