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DHPV, 08.09.2014: Zum Welttag der Suizidprävention - Für eine Kultur der Wertschätzung gegenüber alten Menschen

Zum Welttag der Suizidprävention: Für eine Kultur der Wertschätzung gegenüber alten Menschen

Zum Internationalen Tag der Suizidprävention fordert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) den flächendeckenden Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung. „Besondere Sorge bereitet uns neben jedem selbstgewählten Tod eines jungen Menschen die hohe Zahl an älteren Menschen, die Suizid begehen“, so Prof. Winfried Hardinghaus, komm. Vorsitzender des DHPV. Obwohl die Suizidrate in Deutschland in den letzten 40 Jahren um die Hälfte abgenommen hat, steigt sie bei Senioren stetig an. Krankheit, Einsamkeit und Angst vor dem Pflegeheim sind die häufigsten Gründe, die in Abschiedsbriefen genannt werden. Eine weitere Ursache für einen Alterssuizid ist zudem die Angst vor einer unzulänglichen Schmerztherapie...weiterlesen


Stuttgarter-Nachrichten, 04.09.2014: Gesundheitsminister Gröhe bekräftigt sein Nein

Bis 2015 soll der Bundestag über eine Reform bei der Sterbehilfe entscheiden. Gesundheitsminister Gröhe ist gegen organisierte und kommerzielle Angebote.

Berlin - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) lehnt organisierte und kommerzielle Angebote der Sterbehilfe weiter ab. Bei der Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union der CDU forderte Gröhe am Donnerstag in Schwerin eine Weiterentwicklung der Palliativmedizin und des Hospizgedankens.


F.A.Z, 04.09.2014: "Wir kümmern uns, dass Menschen nicht alleine sterben“

Kardinal Marx gegen Sterbehilfe - „Wir kümmern uns, dass Menschen nicht alleine sterben“

Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, äußert im Gespräch mit der F.A.Z. die Sorge, eine Legalisierung der Sterbehilfe werde zur Organisation von „menschenwürdigem Töten“ führen.


Aerzteblatt, 04.09.2014: SPD lehnt gewerbliche Sterbehilfe ab

SPD lehnt gewerbliche Sterbehilfe ab

Hamburg – SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat einer ausdrücklichen Lega­lisierung der gewerblichen, kommerziellen Sterbehilfe eine Absage erteilt. Es sei klar, dass es nicht dazu kommen dürfe, sagte Oppermann am Donnerstag nach einer Klausurtagung der SPD-Fraktion in Hamburg.


DIE WELT, 04.09.2014: Vorsitzender der Senioren-Union gegen Legalisierung der Sterbehilfe

Vorsitzender der Senioren-Union gegen Legalisierung der Sterbehilfe
Schwerin (dpa/mv) - Der Vorsitzende der Senioren-Union der CDU, Otto Wulff, hat sich entschieden gegen eine Lockerung des Verbots der Sterbehilfe in Deutschland ausgesprochen. Bei einer Legalisierung der Suizidhilfe bestehe die Gefahr, dass ältere und kranke Menschen unter Druck gesetzt werden könnten, aus dem Leben zu gehen, sagte Wulff bei der Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union


MDR, 29.08.2014: Sterbehilfe - ja oder nein?

Sterbehilfe - ja oder nein?

Sollen Ärzte Schwerkranken beim Sterben helfen? Das Ansinnen ist in Deutschland aus vielen Gründen höchst umstritten. Jetzt ist die Debatte wieder entbrannt: Vier Palliativ-Mediziner und Medizin-Ethiker haben einen Gesetzesvorschlag veröffentlicht, mit dem der "assistierte Suizid" für Patienten ohne Chance auf Heilung gesetzlich geregelt werden soll. Es gibt pro und contra von Äztefunktionären, Politikern und Kirchenvertretern - im Herbst soll das Thema "Sterbehilfe" im Bundestag diskutiert werden. MDR INFO hat sich in einem ambulanten Palliativzentrum im Saalekreis w


Ärzteblatt, 01.09.2014: Gröhe will Palliativ- und Hospizversorgung verbessern

Gröhe will Palliativ- und Hospizversorgung verbessern

Berlin – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will eine bessere Betreuung schwerst- und todkranker Menschen erreichen. „Die geplanten gesetzlichen Regelungen zielen darauf, die Palliativ- und Hospizversorgung im pflegerischen Bereich zu verbessern”, sagte er dem Nachrichtenmagazin Focus. Schwerstkranke Menschen benötigten umfassende Hilfe. Dazu brauche es „noch mehr schmerzlindernde Palliativmedizin.”


Sterbehilfe - „Schmerzfreiheit ist immer möglich“ (Dtsch Arztebl 2014; 111(35-36); A-1446 / B-1250 / C-1190)

Sterbehilfe - „Schmerzfreiheit ist immer möglich“ (Dtsch Arztebl 2014; 111(35-36); A-1446 / B-1250 / C-1190)

Anne Schneider und ihr Mann Nikolaus sind sich alles andere als einig. „Ich hoffe, wenn ich selbst an den Punkt kommen sollte, sterben zu wollen, dass mein Mann mich dann in die Schweiz begleitet. Dass er neben mir sitzen und meine Hand halten würde, wenn ich das Gift trinke“, sagte Anne Schneider, die vor kurzem an Brustkrebs erkrankte Frau des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“.


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