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DIE WELT, 15.05.2015: Ein Sexualstraftäter hungert für die Todesspritze

Ein Sexualstraftäter hungert für die Todesspritze

Frank Van Den Bleeken ist der erste Häftling, dem ein Richter in Belgien den Todeswunsch bewilligte. Aber kein Arzt ist dazu bereit. Warum sich auch der Sterbehilfe-Befürworter Wim Distelmans weigert. Frank Van Den Bleeken hatte das Recht zu Sterben, doch sein Todeswunsch wurde nicht erfüllt. Als erstem Häftling Belgiens hatte ein Gericht in Brüssel dem 52-Jährigen vergangenen September Sterbehilfe bewilligt. Vor dem geplanten Todestermin im Januar verweigerte sein Ärzteteam jedoch das Setzen der Todesspritze.


Ärzte Zeitung, 12.05.2015: Assistierter Suizid. Montgomery erntet Lob und Kritik

Assistierter Suizid. Montgomery erntet Lob und Kritik

Eine ganzseitige Anzeige in der Montagausgabe der "Ärzte Zeitung" (Nr. 88), in der sich 180 deutsche Ärztinnen und Ärzte für den ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen und den amtierenden Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, scharf kritisiert hatten, sorgt für Aufregung...weiterlesen.


Presseprotal.de, 12.5.2015: ILS Institut für Lernsysteme GmbH. Erstes Fernstudium zum Palliativbegleiter

ILS Institut für Lernsysteme GmbH. Erstes Fernstudium zum Palliativbegleiter

Neuer Fernlehrgang des ILS Institut für Lernsysteme schließt Lücken in der bundesweiten Ausbildung von Palliativbegleitern. Das ILS entwickelte in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) jetzt erstmals ein Fernstudium zum/r "Palliativbegleiter/in".


Presseprotal.de, 12.5.2015: EKD Evangelische Kirche in Deutschland. Sterbehilfe-Debatte. Die Ängste der Deutschen

EKD Evangelische Kirche in Deutschland. Sterbehilfe-Debatte. Die Ängste der Deutschen

Die Legalisierung von ärztlich assistiertem Suizid setzt Menschen unter Druck, ihr Leben vorzeitig zu beenden. Diese Befürchtung teilen laut einer am Dienstag in Hannover vorgestellten Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowohl Gegner als auch Befürworter der Beihilfe zur Selbsttötung


Ärzteblatt, 11.05.2015: Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativ­medizinischen Versorgung Krebskranker erschienen

Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativ­medizinischen Versorgung Krebskranker erschienen

Berlin ­- Das Leitlinienprogramm Onkologie hat heute die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression, Kommunikation, Sterbephase und Versorgungsstrukturen.


Informationsdienst Wissenschaft, 11.5.2015: Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung Krebskranker erschienen

Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung Krebskranker erschienen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im Mai 2015 die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression, Kommunikation, Sterbephase und Versorgungsstrukturen.


SPON, 11.05.2015: Sterbehilfe. Ärzte protestieren gegen Präsident Montgomery

Sterbehilfe: Ärzte protestieren gegen Präsident Montgomery

180 deutsche Mediziner fordern von der Bundesärztekammer ein Bekenntnis zur Sterbehilfe. Deren Präsident Montgomery lehnt den ärztlich begleiteten Suizid jedoch entschieden ab - wie auch Gesundheitsminister Gröhe...weiterlesen.


Sueddeutsche, 06.05.2015: Der Arzt soll entscheiden

Der Arzt soll entscheiden

Ich möchte sterben, weil ein Leben in diesem Zustand unwürdig ist", sagt Ramon Sampedro. Seit seinem 25. Lebensjahr ist der Galizier durch einen Badeunfall halsabwärts vollständig gelähmt. Sein sehnlichster Wunsch: Er möchte sein Leben in Würde beenden - und kämpft dafür, aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu können. Man blickt in nachdenkliche Gesichter im abgedunkelten Bibliothekssaal am Dienstagabend in Oberhaching.