Diesen Artikel habe ich am 20.05.09 bei Bibliomed gefunden. Vielleicht ist er für Sie von Interesse.
Palliativ-Pflege in der eigenen Wohnung für Hessen vereinbart.
Palliativ-Care-Teams werden todkranken Versicherten der Ersatzkassen in Hessen künftig in der eigenen Wohnung zur Verfügung stehen. Diese Teams bestehen aus Pflegern, Sozialarbeitern, Seelsorgern und Psychologen. Ein jetzt abgeschlossener Vertrag basiert auf den Grundlagen der Paragrafen 132 und 37b SGB V und wurde für die Städte Darmstadt, Hanau, Kassel, Wiesbaden, Fulda und Offenbach abgeschlossen. Mit elf weiteren Teams aus ganz Hessen wird derzeit verhandelt.
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Nach der Richtlinie für spezialisierte ambulante Versorgung (SAPV) des Gemeinsamen Bundesausschusses haben Schwerkranke einen Anspruch auf SAPV, wenn sie an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden, und wenn sie eine besonders aufwendige Versorgung brauchen - etwa wegen starker Schmerzen.
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Bei einer durchschnittlichen Betreuungsdauer von 30 Tagen kalkulieren die Ärzte der Landesarbeitsgemeinschaft Palliativversorgung Hessen
(LAPH) - sie vertreten die 17 Palliativteams in den Verhandlungen mit den Kassen - etwa 4.000 Euro pro Patient. Die Ersatzkassen zahlen 3.900 Euro. Diese Mischkalkulation umfasst unter anderem eine ständige Rufbereitschaft von Palliativärzten und Pflegekräften, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Nach einem Jahr wollen sich die Vertragspartner erneut an einen Tisch setzen.





