Deutsche PalliativStiftung, 11.12.2017: Kommunikationspreis „…leben bis zuletzt“

 

Auszeichnung für Medienarbeiten zum Leben und zur Begleitung schwerstkranker Menschen

Spannendes neues Format:

Kommunikationspreis „…leben bis zuletzt“

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin & Deutsche PalliativStiftung vergeben Preis in Höhe von 10.000 Euro 

Berlin/Fulda, 11.12.2017. Einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zu einer besseren Hospiz- und Palliativversorgung von schwerstkranken Menschen stellt das 2015 verabschiedete Hospiz- und Palliativge-setz dar. Allerdings: „Oft wissen die Betroffenen und ihre Angehörigen nicht, was sie von der Hospiz- und Palliativversorgung erwarten können oder haben sogar Angst davor, wenn eine solche Versorgung vorgeschlagen wird.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pallia-tivmedizin (DGP). Die akute Situation ist für die gesamte Familie häufig so belastend, dass kaum noch Ressourcen für aufwendige Recherchen bleiben. 

Vor diesem Hintergrund stellt die kontinuierliche und breite Information der Öffentlichkeit über Mög-lichkeiten der Hospizarbeit und Palliativversorgung ein vorrangiges Anliegen dar. Deshalb schreiben die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und die Deutsche Palliativ-Stiftung erstmals im Jahr 2018 einen Kommunikationspreis aus: Medienschaffende werden ausgezeichnet, die mit konstruktiven Bei-trägen das Augenmerk auf die Möglichkeiten der Palliativversorgung lenken und diese in ihrer Vielfalt und auch ihren Grenzen darstellen. Dieser Preis ergänzt als weiterer wichtiger Baustein die durch die DGP etablierte Online-Adressdatenbank „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“. 

Die Deutsche PalliativStiftung stellt für die neue Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur Verfügung. Dr. Thomas Sitte, Palliativmediziner und Vorstandsvorsitzender der DPS: „Wir haben dem Preis bewusst die Überschrift ‚…leben bis zuletzt‘ gegeben. Genau darum geht es: Ein Mensch kann auch unter schwerer Krankheit sein Leben leben, mit allen seinen Ängsten, Vorlieben, Sorgen und Wünschen. Wir helfen ihm dabei als Team aus Ärzten, Pflegekräften und weiteren Berufsgruppen jeden Tag aufs Neue, Leben erträglich und auch schön zu machen.“ 

Die Ausschreibung richtet sich an Journalistinnen und Journalisten der Publikums- und Fachmedien in Deutschland wie auch an in Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing Tätige, z.B. in Palliativ- und Hospizeinrichtungen. Eingereicht werden können im Jahr 2017 erschienene Beiträge aus sämtlichen Mediensparten - z.B. Print, Funk, Film, Fernsehen und Online. 

Bemerkenswerte Veröffentlichungen mit einem inhaltlichen Bezug zum Themenfeld der Hospizarbeit und Palliativversorgung können von jetzt an bis zum 28. Februar 2018 eingereicht werden. Näheres in der Ausschreibung. 

Die Deutsche PalliativStiftung (DPS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Möglichkeiten einer guten hospizlichen und palliativen Versorgung am Lebensende aufzuklären und diese in Deutschland flächendeckend zu verbessern und auszubauen. Sie setzt sich für Schwerstkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen und Familien ein. In keinem Lebensabschnitt ist es so wichtig, alle Hilfen schnell, respektvoll, engagiert und mit großer Erfahrung anzubieten. Ihr Anliegen ist es, allen Menschen, die entsprechende Unterstützung brauchen, eine professionelle und engagierte Versorgung zukommen zu lassen. Denn jeder Einzelne hat das Recht auf Pflege, die mehr als nur das medizinisch Notwendige leis-et. www.palliativstiftung.de 

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung. Ihre 5.800 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Im Zentrum steht die bestmögliche medizinische, pflegeri-sche, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Men-schen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen. www.palliativmedizin.de 

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