Subscribe to Aktuelles

Aktuelles

Ärzteblatt, 2016: Palliativmedizin: Wegweiser mit 3 000 Adressen

Palliativmedizin: Wegweiser mit 3 000 Adressen

Ein Jahr nach Neustart des Online-Portals „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ (http://d.aerzteblatt.de/FW92) sind dort bundesweit mehr als 3 000 Angebote zur Betreuung und Begleitung von Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung zugänglich. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hingewiesen.

Als Angebote für Erwachsene haben sich bislang 304 Palliativstationen, 211 stationäre Hospize, 259 Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, 1 273 ambulante Hospizdienste, 590 Palliativmediziner, 208 Bildungsangebote und Verbände sowie seit kurzem die ersten 25 Palliativdienste im Krankenhaus eingetragen. Hinzu kommen Angebote für schwerkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


Ärzte Zeitung, 29.06.2016: Hecken zur neuen Bedarfsplanung - Unterquoten bei Internisten denkbar

Hecken zur neuen Bedarfsplanung - Unterquoten bei Internisten denkbar

Wann ist eine Verordnung wirtschaftlich? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" erläutert der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Professor Josef Hecken, wie er die Ergebnisse des Pharmadialogs umsetzen will und was die neue Bedarfsplanung bringen wird.

Ärzte Zeitung: Derzeit wird ein System vorbereitet, über das Ärzte direkter über Arzneimittelinnovationen informiert werden sollen. Welche Rolle wird der Gemeinsame Bundesausschuss dabei spielen?

Professor Josef Hecken: Wer das am Ende umsetzen wird, entscheidet der Gesetzgeber. Ich gehe davon aus, dass dem GBA bei der Erstellung des Arztinformationssystems eine große Verantwortung zukommenwird.

Was genau muss geregelt werden?


Radio SRF 1, 28.06.16: Sterbehilfe – eine Überforderung für die Angehörigen?

Sterbehilfe – eine Überforderung für die Angehörigen?

Die Anfragen nach einem begleiteten Freitod steigen von Jahr zu Jahr. Doch gerade für die Familie ist der begleitete Suizid nicht unproblematisch. Jeder vierte Angehörige leide danach an einer psychischen Erkrankung, sagen Studien. Werden Angehörige in die Entscheidung zu wenig involviert?

Das Interesse an einem selbstbestimmten Lebensende nimmt seit Jahren drastisch zu. Über 1200 Menschen nahmen im letzten Jahr in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch. Das ist ein Drittel mehr als noch im Jahr zuvor. Seit 2003 hat sich die Zahl mehr als verfünffacht.

Traumatisiert nach Sterbebegleitung
Doch dieser Trend hat auch Schattenseiten: Die Belastung für Familie und Angehörige durch die Sterbehilfe wird laut Experten unterschätzt. Bei einem Suizid sind im Schnitt 10 bis 15 nahe Angehörige betroffen.


gesundheit adhoc, 24.06.2016: Huml: Neues Kinderpalliativzentrum ist wichtiger Meilenstein für Versorgung in Bayern

PRESSEINFORMATION - BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT UND PFLEGE

Huml: Neues Kinderpalliativzentrum ist wichtiger Meilenstein für Versorgung in Bayern - Bayerns Gesundheitsministerin zur Eröffnung in Großhadern: Freistaat setzt auf bestmögliche Betreuung für Betroffene und ihre Familien
München – Das neue Kinderpalliativzentrum am Klinikum der Universität München (Großhadern) ist am Freitag feierlich eröffnet worden. Anlässlich des Festakts betonte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml: "Schwerstkranke Kinder und ihre Familien brauchen eine besonders fachkundige und einfühlsame Unterstützung und Versorgung. Bereits 2009 hat Bayern das bundesweit erste Kinderpalliativkonzept vorgelegt. Das neue Kinderpalliativzentrum am Klinikum Großhadern ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für eine umfassende Behandlung und Therapie von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen." Das Bayerische Gesundheitsministerium hat den Aufbau und die Ausstattung der Station mit 100.000 Euro gefördert.


Zenit, 23.06.16: Kritik an neuem Euthanasiegesetz in Kanada

Kritik an neuem Euthanasiegesetz in Kanada

Stellungnahme des Erzbischofs von Toronto, Kardinal Thomas Collins

Die Legalisierung der Euthanasie in Kanada hat der Erzbischof von Toronto, Kardinal Thomas Collins, in einer Stellungnahme als grundsätzlich verfehlte Entscheidung gebrandmarkt. Der Oberste Gerichtshof hatte Februar vorigen Jahres das Sterbehilfe-Verbot des Strafgesetzbuches für verfassungswidrig erklärt und dem Parlament aufgegeben, innerhalb eines Jahres ein „angemessenes“ Gesetz zu erlassen.

Es ginge nicht nur um den physischen Tod einer wachsenden Anzahl von Mitbürgern, bemerkte der Kardinal, sondern um eine düstere Erfahrung von Kälte und spirituellem Tod in der Gesellschaft.


Bayerische Staatszeitung, 22.06.16: Neues Kinderpalliativzentrum am Campus Großhadern

Neues Kinderpalliativzentrum am Campus Großhadern

Bisher lagen unheilbar kranke Kinder häufig auf einer Intensivstation, das war belastend für die kleinen Patienten, ihre Familien und auch das Team auf den Stationen“, schildert Monika Führer die schwierige Ausgangslage. Im April dieses Jahres hat das Kinderpalliativzentrum München (KPM) unter der Leitung von Professorin Führer mit der stationären Patientenversorgung begonnen.
Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten und ihre Familien erhalten im neuen Zentrum die bestmögliche Therapie und Pflege sowie psychosoziale und spirituelle Unterstützung.


Ärzte Zeitung, 21.06.16: Palliativversorgung - Erste Uniklinik erhält das Palliativsiegel

Palliativversorgung

Erste Uniklinik erhält das Palliativsiegel

NEU-ISENBURG. Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum ist nach eigenen Angaben als erste Uniklinik in Deutschland mit dem "Deutschen Palliativsiegel" ausgezeichnet worden. Verliehen worden sei das Siegel der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) im Zuge einer Rezertifizierung. Das vor zwei Jahren etablierte Siegel zeichne Kliniken aus, die Schwerstkranken und Sterbenden unabhängig vom Versorgungsbereich ein menschenwürdiges Sterben ermöglichen.


Humanistischer Pressedienst, 21.06.16: Kanada legalisiert ärztlich assistierten Suizid

Kanada legalisiert ärztlich assistierten Suizid

BERLIN. (hpd) Nach mehrwöchigen Debatten legalisierte das kanadische Parlament am 17. Juni den ärztlich assistierten Suizid. Die kanadische Regierung hatte den Gesetzentwurf im April eingebracht, am vergangenen Freitag nahm er die letzte Hürde im Senat.

Um ärztlich assistierten Suizid in Anspruch nehmen zu können, müssen laut dem neuen kanadischen Gesetz folgende Kriterien erfüllt sein:


domradio.de, 21.06.16: Kölner Generalvikar begrüßt Verbot organisierter Suizidbeihilfe - "Freiheit nicht mit Allmacht verwechseln"

Kölner Generalvikar begrüßt Verbot organisierter Suizidbeihilfe

"Freiheit nicht mit Allmacht verwechseln"

Der Kölner Generalvikar Dominik Meiering hat das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidförderung begrüßt. Damit habe der deutsche Gesetzgeber eine Wertentscheidung für das menschliche Leben getroffen, sagte er in Köln.

Die Menschenwürde dürfe nicht auf eine absolute Autonomie verkürzt werden; Freiheit sei nicht mit Allmacht oder absoluter Unabhängigkeit zu verwechseln. Denn der Mensch lebe unter den Bedingungen der "Angewiesenheit auf andere".


Neue Züricher Zeitung, 17.06.16: Kanadas Senat bäumt sich auf

Kanadas Senat bäumt sich auf

Dem kanadischen Senat kommt laut Verfassung eine eher untergeordnete Rolle zu. Jüngst bringt er sich jedoch als Machtfaktor ins Spiel. Anlass ist ein Gesetz über begleiteten Freitod.