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Aktuelles

Messe Bremen, 02.05.16: Wachsendes Interesse für die LEBEN UND TOD

Pressemitteilung:
Wachsendes Interesse für die LEBEN UND TOD
Resonanz in der Fachwelt steigt – Besucherrekord
Kein einfaches Thema: Die Begegnung mit dem Endgültigen – dennoch konnte die LEBEN
UND TOD erneut einen Besucherrekord verzeichnen. In ihrem siebten Jahr kamen 3.826
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Hospizarbeit, Seelsorge, Palliativpflege und
Trauerbegleitung, interessierte Schüler und Referendare sowie andere Besucher in die


Deutsches Ärzteblatt, 27.04.16: Niederlande: Mehr Demenzpatienten nutzen Sterbehilfe

Niederlande: Mehr Demenzpatienten nutzen Sterbehilfe

Amsterdam – In den Niederlanden haben im vergangenen Jahr mehr Demenz-Patienten aktive Sterbehilfe in Anspruch genommen. Unter den 5.516 Menschen, die 2015 aktive Sterbehilfe erhielten, seien 109 Demenzkranke gewesen, berichten niederländische Medien am Mittwoch unter Berufung auf Zahlen der zuständigen Prüfungskommission. Das sei ein Anstieg um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


Medizin Aspekte, 29.4.16: Was brauchen todkranke Kinder für die Pflege zu Hause?

Was brauchen todkranke Kinder für die Pflege zu Hause?

Kinder mit einer unheilbaren lebensverkürzenden Erkrankung sollen die Chance haben, so viel Zeit wie möglich zu Hause zu verbringen. Das soll der im Frühjahr eingerichtete neue Dienst PalliKJUR ermöglichen, das Palliativteam für Kinder und Jugendliche Ulm/Ravensburg. Es organisiert die Versorgung zu Hause, besucht die Patienten und arbeitet dabei mit anderen Einrichtungen zusammen. Jetzt feiert PalliKJUR seinen Start mit einem Eröffnungssymposium, in dem Fachärzte darüber informieren, was todkranke Kinder und Jugendliche brauchen, wenn sie zu Hause gepflegt werden.


Donaukurier, 28.04.16: Den letzten Tagen mehr Leben geben

Den letzten Tagen mehr Leben geben

Pfaffenhofen (apl) Zum Thema "Leben bis zuletzt - Sterben in Würde" referierte auf Einladung der Kirchgemeinde St. Johannes Baptist und der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Alois Glück, der frühere bayerische Landtagspräsident und Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), am Mittwochabend im Pfaffenhofener Gemeindehaus.


idowa, 27.04.16: Landshut - Sterbebegleitung für Kinder

Landshut - Sterbebegleitung für Kinder

In Bayern sterben jährlich zwischen 550 und 660 Kinder an einer lebensverkürzenden Erkrankung. Rund 40 bis 50 davon stammen aus Niederbayern.

Die kurze Zeit, die den erkrankten Kindern während ihres Lebens zur Verfügung steht, ist für sie und deren Eltern und Geschwister eine äußerst belastende Phase. Am Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut wurde nun ein Dienst ins Leben gerufen, der die betroffenen Kinder und ihre Familien unterstützen soll.

Sehen Sie hierzu einen Videobeitrag von Donau TV.


Frankenpost, 28.04.16: Zwischen Hilfe und Straftat

Zwischen Hilfe und Straftat

Der Strafrechtler Reinhard Merkel nimmt im WGG Stellung zum Thema Sterbehilfe. Die jetzige gesetzliche Regelung nennt er ein Unglück.

Selb - Wer ist Herr über Leben und Tod? Wer dem Vortrag von Dr. Reinhard Merkel, Professors für Strafrecht und Rechtsphilosophie, im Atrium des Walter-Gropius-Gymnasiums zuhörte, musste sich auch mit der umstrittenen Denkweise des 66-Jährigen auseinander setzen. "Ich mute ihnen das zu", wandte sich Merkel eingangs an die zahlreichen Zuhörer.


Fuldainfo, 25.04.16: Staatssekretär Dippel für Hospizarbeit mit Malteser-Medaille ausgezeichnet

Staatssekretär Dippel für Hospizarbeit mit Malteser-Medaille ausgezeichnet

Fulda. Für seinen Einsatz bei der Hospizarbeit, ist Fuldas Bürgermeister a. D. und jetziger Staatssekretär für Soziales und Integration Dr. Wolfgang Dippel (CDU) vom Malteserorden mit der Dankesmedaille ausgezeichnet worden. Der Hessische Staatssekretär war, – seit der Gründung im Jahr 2007 – Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda e. V.

Die Thematik und die Spendenfinanzierung der ambulanten Hospizarbeit der Malteser sowie des „Hospizes ‚St. Elisabeth‘ zu Fulda“, bekamen durch Herrn Dippel – „neuen Schwung“, betont Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes, bei der Verleihung im Malteser Hospiz-Zentrum. „Die Sterbebegleitung in Osthessen, hat durch dieses Engagement – an Aktualität gewonnen und ist in den Köpfen präsent.


Neue Züricher Zeitung, 23.04.16: Sterbehilfe in der Schweiz - Zahl der Exit-Suizide steigt auf 995

Sterbehilfe in der Schweiz - Zahl der Exit-Suizide steigt auf 995

Im vergangenen Jahr haben sich in der Schweiz 995 Menschen entschieden, mit Hilfe von Exit aus dem Leben zu scheiden. Das zeigen neue Zahlen vom Verein Exit (Romandie), die am Samstag auf dessen Website veröffentlicht wurden. Dabei hat in allen Landesteilen die Zahl der Freitodbegleitungen zugenommen.

In der Romandie gab es im letzten Jahr 213 Freitodbegleitungen von Exit, das sind 38 mehr als 2014. Noch ausgeprägter ist der Anstieg in der Deutschschweiz und im Tessin. 2015 haben sich 782 Menschen entschieden, mit Hilfe von Exit aus dem Leben zu scheiden. Das entspricht einem Anstieg um rund 30 Prozent, wie Zahlen vom Verein Exit (Deutsche Schweiz) von Anfang März zeigen.


report-D, 21.4.2016: Düsseldorf und der Tod. Gespräche mit 20 Menschen auf der Palliativstation

Düsseldorf und der Tod. Gespräche mit 20 Menschen auf der Palliativstation

Die Palliativstation. Der Tod ist nur noch eine Tür entfernt. Genau das hat der Journalist und Autor Uwe Schulz gesucht. Auf der Schwelle zur Unendlichkeit sprach er mit 20 Menschen. Die Gemeinsamkeit dabei ist, dass es keine Gemeinsamkeit gibt. Jeder stirbt für sich allein.

Am Mittwochabend (20.4.) las Uwe Schulz in der Palliativstation der Uni-Kliniken. Dr. Martin Neunkirchen, ärztlicher Leiter am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin an der Uniklinik Düsseldorf, begrüßte rund 60 Gäste. Das waren mehr als erwartet. Es gab Stühle für 50 Personen in der „ Wohnstube“, zehn Personen lauschten aus der Küche und dem Korridor.


Süddeutsche Zeitung, 18.04.16: Braucht die Palliativmedizin einen neuen Namen?

Braucht die Palliativmedizin einen neuen Namen?

Die Palliativmedizin kann die Lebensqualität unheilbar Kranker steigern, doch manche Patienten empfinden sie als stigmatisierend. Nun fordern kanadische Ärzte ein neues "Branding".
Von Werner Bartens

Wenn es Patienten schlecht geht, gibt es wenig zu beschönigen. Schwere obstruktive Lungenerkrankungen, ausgeprägte Herzinsuffizienz und zahlreiche Krebsformen lassen sich zwar behandeln, aber in vielen Fällen nicht mehr heilen. Hilft es da wirklich, die Versorgung von Patienten mit ausgeprägten Leiden anders zu benennen? Diesen Vorschlag machen Ärzte aus Toronto im Canadian Medical Association Journal (online). Viele Menschen würden den Begriff "Palliativmedizin" mit dem baldigen Tod in Verbindung bringen und deshalb davor zurückschrecken, diese Form der Versorgung in Anspruch zu nehmen