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Gemeinsames Bekenntnis der Kammern: Helfen, aber nicht töten (Dtsch Arztebl 2014; 111(51-52; A-2247 / B-1895 / C-1815)

Gemeinsames Bekenntnis der Kammern: Helfen, aber nicht töten (Dtsch Arztebl 2014; 111(51-52): A-2247 / B-1895 / C-1815)

Es ist ein deutliches und möglicherweise längst überfälliges Bekenntnis: Die Präsidenten und Vertreter aller Landesärztekammern stellten am 12. Dezember in Berlin gemeinsam und geschlossen vor der Öffentlichkeit klar, dass die Tötung von Patienten – auch wenn sie auf deren Verlangen erfolgen würde – sowie die Beihilfe zum Suizid nicht zu den Aufgaben eines Arztes gehören.


Tagesspiegel, 19.12.2014: "Geltendes Strafrecht nicht grundsätzlich ändern"

Deutscher Ethikrat zu ärztlich assistierter Suizidbeihilfe: "Geltendes Strafrecht nicht grundsätzlich ...

Das Thema Suizidbeihilfe wird in Deutschland seit langem heftig diskutiert. Der Bundestag hat sich Mitte November ausführlich und tiefgründig damit befasst. Nun meldet sich der Deutsche Ethikrat zu Wort. ..weiterlesen.


ZEIT online, 19.12.2014: Sterbehilfe. Ethikrat lehnt ärztlich assistierte Selbsttötung grundsätzlich ab

Sterbehilfe. Ethikrat lehnt ärztlich assistierte Selbsttötung grundsätzlich ab

Sterbehilfe ist nach Ansicht des Ethikrates keine ärztliche Aufgabe. Trotzdem soll sich die Ärztekammer zu Ausnahmen von diesem Grundsatz bekennen, empfiehlt das Gremium.


Tagesspiegel, 17.12.2014: Sterbehilfe besser regeln. Auch wer sterben will, braucht Hilfe

Sterbehilfe besser regeln. Auch wer sterben will, braucht Hilfe

Umfragen besagen, dass ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung sogar eine aktive Form der Sterbehilfe befürworten. Diese ist in Deutschland aber als Tötungsdelikt unter Strafe gestellt. Es sind derzeit keine politischen Mehrheiten zu erahnen, die daran etwas ändern könnten.


Die Welt, 16.12.2014: Viele Pfleger sind mit Todkranken überfordert

Viele Pfleger sind mit Todkranken überfordert

In vielen Pflegeheimen herrscht Überforderung. Darf man Sterbende, die nicht mehr trinken wollen, verdursten lassen? Derartige Fragen quälen Pflegekräfte. Denn ihre Aufgabe ist eine gute Versorgung.


Ärzteblatt, 16.12.2014: NRW will Palliativversorgung in Pflegeheimen verbessern

NRW will Palliativversorgung in Pflegeheimen verbessern

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen will die Hospizarbeit und Palliativversorgung in den Alten- und Pflegeheime besser verankern. Eine qualifizierte Unterstützung Schwerst­kranker bis zu ihrem Tod sei sicherzustellen, sagte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Dienstag in Düsseldorf. „Der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe wird in den Hintergrund treten, wenn Menschen die Angst vor der letzten Lebensphase genommen werden kann.“


Ärzte Zeitung App, 16.12.2014: Was ist zu beachten? Patientenverfügung für Kinder

Was ist zu beachten? Patientenverfügung für Kinder

Kinder dürfen nicht selbst entscheiden, wann bei ihnen auf lebenserhaltende Maßnahmen verzichtet werden soll. Wichtig ist vor allem, dass der notwendige Entscheidungsprozess für Eltern und Behandlungsteam transparent bleibt.


Tagesspiegel, 16.12.2014: Sterbehilfe in Deutschland. Beistand statt Hilfe zum Sterben

Sterbehilfe in Deutschland. Beistand statt Hilfe zum Sterben

Der mediale Diskurs bildet die Debatte über die Sterbehilfe nicht ganzheitlich ab. Denjenigen, die Angst haben, allein sind, sich unter Druck fühlen, fehlt fast immer einer, der für sie spricht. Ein Gastkommentar.


Katholisch.de, 13.12.2014: CSU drängt auf Verbot organisierter Sterbehilfe

CSU drängt auf Verbot organisierter Sterbehilfe

Die CSU drängt auf ein "Verbot aller Formen der organisierten Sterbehilfe und der gewerbsmäßigen Beihilfe zum Suizid im Strafrecht.


Die WELT, 14.12.2014: "Ich will, dass jetzt Schluss ist"

"Ich will, dass jetzt Schluss ist"

Da oben liegt der alte Mann und stirbt. Wir haben ihn allein gelassen. Rasch hat Roger Kusch die Wohnungstür geschlossen, eilig sind wir die Treppe hinuntergegangen. Aus rechtlichen Gründen ist es sicherer zu gehen, solange der alte Mann noch bei klarem Bewusstsein ist. Sonst könnte es nach Auffassung einiger Juristen Probleme wegen unterlassener Hilfeleistung geben. Also hinaus. Auf der Treppe kommt uns eine Frau entgegen. Schnell vorbei, weiter die Treppe hinunter. Was wird die Frau später, wenn der alte Mann gefunden wird, der Polizei erzählen? "Darüber mache ich mir keine Sorgen", sagt draußen Kusch.