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Deutsches Ärzteblatt, 04.02.16: Malteser fordern mehr Geld für Hospizbetreuung Jugendlicher

Malteser fordern mehr Geld für Hospizbetreuung Jugendlicher

Köln – Die Malteser fordern mehr Geld für die Hospizbetreuung Jugendlicher. Dank medizinischen Fortschritts lebten auch Kinder mit unheilbaren Krankheiten immer länger und erreichten häufiger als früher Pubertät und Erwachsenenalter. Für Eltern, Angehörige und professionelle Begleiter stelle dann der Wunsch junger Erwachsener etwa nach eigenständigerem Wohnen und Arbeiten eine Herausforderung dar, erklärte am Donnerstag in Köln der Leiter der Malteser Fachstelle Hospiz- und Palliativarbeit, Dirk Blümke. Er äußerte sich zum Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit am 10. Februar.


Ärzte Zeitung, 04.02.16: Siemens BKK - Ruf nach mehr Beratungsrechten

Siemens BKK - Ruf nach mehr Beratungsrechten

Kasse will Angehörige von sterbenskranken Patienten umfassend beraten. Der gesetzliche Rahmen ist eng.

BERLIN. Die Siemens-Betriebskrankenkasse fordert ein umfassendes Beratungsrecht für die gesetzlichen Kassen. "Das neue Hospiz- und Palliativgesetz erweitert zwar die Möglichkeiten, um Versicherte zu beraten, aber geht dabei nicht weit genug", sagte Mathias Sebbesse, Regionalgeschäftsführer bei der SBK in Berlin.

So haben beispielsweise Angehörigen keinen eigenen Anspruch auf Beratung. Auch sei es den Kassen nicht möglich, von sich aus auf die Betroffenen zu zugehen.

Die Praxis in der Palliativ-Versorgung aber belegt, dass nicht nur die Versicherten, sondern auch Angehörige unterstützt werden wollen.

Die SBK ist laut eigenen Angaben die bislang einzige Kasse in Deutschland , die eine umfassende Palliativberatung anbietet. Allein im vorigen Jahr hat sie 4,2 Millionen Euro in diesen Bereich investiert.


Ärzte Zeitung, 04.02.16: Hospize - Bedarfssatz in Berlin angehoben

Hospize - Bedarfssatz in Berlin angehoben

BERLIN. Der Bedarfssatz für die 14 stationären Erwachsenen-Hospize mit 207 Plätzen in Berlin wurde zum Jahreswechsel angehoben.

Er steigt von 265 auf 275 Euro. Die Anhebung geht nach Angaben der Landesvertretung des Ersatzkassenverbandes vdek auf Kostensteigerungen und Mehrpersonal zurück.

"Mit der Anhebung der Bedarfssätze erhalten die Hospize in Berlin eine verlässliche Finanzierung ihrer wichtigen Arbeit", sagte vdek-Regionalchef Michael Domrös.


Die Welt, 04.02.16: Patientenschützer bieten immer mehr Intensivberatung

Patientenschützer bieten immer mehr Intensivberatung

Dortmund (dpa/lnw) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat im vergangenen Jahr so viele Intensivberatungen geleistet wie noch nie. In 2600 Fällen versuchten sie komplizierte Fälle zu lösen, 100 mehr als im Vorjahr, wie die Stiftung am Donnerstag in Dortmund mitteilte. Insgesamt berieten die Patientenschützer mehr als 25 000 Menschen. Hauptsächlich geht es um Ärger mit Krankenkassen, Kliniken, Ärzten, Einstufungen in Pflegestufen oder um Patientenverfügungen.


Münchner Wochenanzeiger, 03.02.16: "Das verursacht Panik" - Studie mit der deutschlandweit ersten Atemnot-Ambulanz

"Das verursacht Panik"
Studie mit der deutschlandweit ersten Atemnot-Ambulanz
Die Palliativmedizinerin Prof. Claudia Bausewein hat die Atemnot-Ambulanz in München initiiert.

Einfachste Bewegungen werden zur Qual, Treppensteigen ist kaum mehr möglich und dann kommen auch noch nachts diese Attacken. Für Menschen mit Atemnot aufgrund einer fortgeschrittenen Erkrankung gehört das zum Alltag. Ein Alltag, der sie schnell in einen Teufelskreis geraten lässt. Denn Atemnot macht vor allem eines: Angst. Und Panik.
"Patienten sind oft isoliert"

"Eine Folge davon ist soziale Isolation, weil viele Patienten nicht mehr aus ihrer Wohnung kommen", sagt Prof. Claudia Bausewein, Direktorin für Palliativmedizin am LMU-Klinikum. "Die seelischen Nöte dieser Menschen sind immens."

Um Patienten dabei zu unterstützen, besser mit ihrer Atemnot umzugehen, wurde vor knapp einem Jahr am Klinikum der Universität München eine Atemnot-Ambulanz eingerichtet. Sie befindet sich in der Medizinischen Klinik in der Ziemssenstraße 1. Es ist die erste Ambulanz dieser Art deutschlandweit.


Ärzte Zeitung, 03.02.16: Umfrage - Viele Befürworter der Sterbehilfe

Umfrage - Viele Befürworter der Sterbehilfe

Die Zustimmung zur aktiven wie passiven Sterbehilfe in Deutschland ist groß, so eine Erhebung.

KÖLN. Die Selbstbestimmung am Lebensende hat für die überwiegende Mehrheit der Menschen einen hohen Stellenwert, wie eine aktuelle Umfrage erneut untermauert. Danach sprechen sich 76 Prozent der über 16-Jährigen dafür aus, dass im Falle einer Pflegebedürftigkeit im Alter nicht versucht wird, ihr Leben mit allen medizinischen Mitteln zu verlängern.

63 Prozent der Befragten befürworten die aktive Sterbehilfe und 77 Prozent die passive Sterbehilfe. Im Auftrag des Rechtsschutzversicherers Roland hatte das Institut für Demoskopie Allensbach im November 2015 für den "Roland Rechtsreport 2016" insgesamt 1448 in Deutschland lebende Personen ab 16 Jahren befragt.


BR 24, 01.02.16: Spenden für Kinder - Mobile Palliativ-Versorgung für Unterfranken

Spenden für Kinder - Mobile Palliativ-Versorgung für Unterfranken

In Unterfranken gibt es immer noch keine häusliche Palliativ-Versorgung für Kinder und Jugendliche. Der Malteser Hilfsdienst möchte das so schnell wie möglich ändern.

Jedes Jahr sterben in Unterfranken etwa 50 Kinder und Jugendliche an unheilbaren Krankheiten. Ihre letzten Tage und Wochen verbringen die meisten im Krankenhaus. Dabei wäre es für Patienten und ihre Angehörigen sehr wichtig, wenn sie die verbleibende Zeit zuhause, im Kreise ihrer Familie, sein könnten. Genau das will der Malteser Hilfsdienst auch in Unterfranken mit einer ambulanten häuslichen Palliativ-Versorgung ermöglichen, doch für einen baldigen Projektstart ist die Finanzierung noch nicht gesichert.


Ärzte Zeitung, 01.02.16: Frankreich - Sterbebegleitung erleichtert

Frankreich - Sterbebegleitung erleichtert

Das französische Parlament hat einer Gesetzesnovelle zur Sterbebegleitung zugestimmt.

PARIS. Das französische Parlament hat eine Novelle des Gesetzes über Sterbebegleitung verabschiedet: Es soll die Rechte unheilbar kranker Patienten stärken, ohne dass aktive Sterbehilfe damit erlaubt wird.

Seit 2005 haben Franzosen das Recht, in einer solchen perspektivlosen Situation eine terminale Sedierung einzufordern.

Um dieses Recht in Anspruch zu nehmen, müssen sie aber vorab Formulare unterschreiben, in denen sie ihre Wünsche für den Ernstfall festgeschrieben haben. Ärzte sollen dann diesen Wünschen der Patienten folgen.

Bisher sind aber bis heute Ärzte und Krankenhäuser viel zu selten über die Rechtslage informiert. Vor allem bei schweren Unfällen oder plötzlich auftretenden ernsthaften Erkrankungen herrscht oft große Unsicherheit.


Die Welt, 30.01.16: Wir müssen mehr zuhören

Wir müssen mehr zuhören

Bekannt ist Diane Rehm als Grande Dame der amerikanischen Talkshows.

Seit dem Tod ihres Mannes setzt sie sich auch für Sterbehilfe ein.

Ein Gespräch über letzte Dinge

Seit 36 Jahren ist sie auf Sendung: Diane Rehm, die zierliche Schönheit mit syrisch-orthodoxen Wurzeln, ist eine Institution in Washington. Unnachgiebig, zuweilen streng und doch stets ausgesprochen höflich befragt sie ihr Gäste. Ob Politik, Umweltschutz, Streitthemen oder Showbiz – Diane Rehms Neugier und Wissen hat eine Spannbreite wie bei kaum einem anderen Journalisten. Von Bill Clinton über Toni Morrison bis zu Kevin Spacey – für die zwei Stunden dauernde Sendung haben die Stars Zeit. 2014 verlieh ihr Präsident Obama die National Humanities Medal als Anerkennung für ihre Verdienste.


Ärzte Zeitung, 29.01.16: Charity Award - Die fünf Sieger im Porträt

Charity Award - Die fünf Sieger im Porträt

Die Fachverlagsgruppe Springer Medizin zeichnet seit Jahren ehrenamtliches Engagement aus - mit dem CharityAward. Wir stellen die fünf Sieger vom vergangenen Jahr vor.

BERLIN. Ehrenamtliches Engagement hat in Deutschland Tradition. Etwa ein Drittel der Bundesbürger engagiert sich in Kirchen, Vereinen und karitativen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Alte und Bedürftige.

Um ihren bürgerschaftlichen Einsatz zu würdigen, hat die Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die "Ärzte Zeitung" gehört, den CharityAward ins Leben gerufen, der vor allem innovative Projekte in der Gesundheitsversorgung belohnt.