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Stadt Köln, 26.08.16: Wegweiser für die Palliativ- und Hospizversorgung

Wegweiser für die Palliativ- und Hospizversorgung

Überblick über das Versorgungs- und Unterstützungsangebot

Die Stadt Köln hat gemeinsam mit dem "Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln e.V." einen Wegweiser für die Palliativ- und Hospizversorgung in Köln erstellt. Der Wegweiser gibt in komprimierter Form einen Überblick über in Köln vorhandene Einrichtungen, Dienste sowie qualifizierte Palliativmedizinerinnen und -mediziner. Er soll Betroffenen, Patienten, Angehörigen und beruflich Interessierten helfen, sich in dem immer differenzierteren und größeren Angebot in Köln zurechtzufinden.

Die Stadt Köln unterstützt die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Das hat der Rat der Stadt Köln mit seiner Entscheidung vom 17. Dezember 2013 bekräftigt.


DW, 26.08.16: Podcast "Medizin & Gesundheit

Podcast "Medizin & Gesundheit

Soll Sterbehilfe nicht nur für Menschen gelten, die unerträgliche Schmerzen haben, sondern auch für psychisch Kranke? Wo liegen die Grenzen? Sollte es vielleicht verboten werden, psychisch Kranken überhaupt Sterbehilfe zu leisten? Bei Patienten, die unter Depressionen leiden, stellt man sich unter anderem auch die Frage, wie kann man dem Sterbenden von seinem Wunsch zu sterben, abbringen? In unseren Nachbarländern Luxemburg, Belgien und den Niederlanden werden diese Themen wesentlich liberaler behandelt als in Deutschland. Anne Kleinknecht hat mehr dazu.

Missbrauch von Schmerzmitteln


WAZ, 28.08.16: Palliativmediziner kritisiert Umgang mit Sterbenskranken

Palliativmediziner kritisiert Umgang mit Sterbenskranken

Witten. Ein kritisches Buch über den Umgang mit Sterbenskranken gerade im Krankenhaus könnte hohe Wellen schlagen. Geschrieben hat es ein Arzt aus Witten.
Schwere Vorwürfe gegen seine Kollegen erhebt der Wittener Arzt Dr. Matthias Thöns: Viele Ärzte würden Sterbenskranke gegen ihren Willen qualvoll mit Apparatemedizin behandeln, selbst wenn es keinerlei Hoffnung auf Besserung mehr gebe, sagt der Wittener Palliativmediziner..
Es werde „bestrahlt, geröntgt, operiert, katheterisiert und chemotherapiert, was die Gebührenordnung hergibt“. Thöns klagt an: „Ich habe mehrfach erlebt, dass bis zur Leichenstarre beatmet wird.“ Das Lebensende sei für die Kliniken ein großes Geschäft: „Es geht nicht um den Menschen, sondern nur noch um Gewinne.“ Mit diesen Beschuldigungen geht der 49-Jährige jetzt an die Öffentlichkeit.


Unternehmen Praxis, 26.08.16: Fachtagung zu „Physiotherapie in der Palliativmedizin“ in Berlin

Fachtagung zu „Physiotherapie in der Palliativmedizin“ in Berlin

„Physiotherapie in der Palliativmedizin – Wir geben nicht auf!“ lautet das Thema der ersten Fachtagung des Arbeitskreises Palliativ. Am 4. November informieren Experten in Berlin über die Möglichkeiten der Physiotherapie in der Palliativmedizin.

Die Fachtagung wird gemeinsam mit dem Verein „Homecare“ ausgerichtet und von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) unterstützt. Die Tagung findet von 12.30 bis 17.30 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle Länderverbund Nordost e.V. statt. Die Teilnahme kostet 25 Euro für ZVK-Mitglieder, 50 Euro für Nichtmitglieder und 15 Euro für Schüler und Studenten.


Münchner Kirchennachrichten, 26.08.16: Selbstversuch: Arbeiten im Hospiz Leben, wo gestorben wird

Selbstversuch: Arbeiten im Hospiz

Leben, wo gestorben wird

Im Münchner Christophorus-Hospiz kümmern sich Schwestern und Pfleger um todkranke Menschen. Ihr oberstes Ziel: Die Bewohner sollen sich, so gut es geht, wie zuhause fühlen. Um das zu gewährleisten, braucht es viel Einsatz und vor allem eine Menge Einfühlungsvermögen.
München - Langsam löst sich der feste Klammergriff. Die Finger drücken eine Spur weniger in meine Schulter, an der sich der alte Mann festhält. Der harte, verkrampfte Arm erlaubt sich eine kleine Lockerung und sinkt langsam Richtung Bettdecke. Jetzt bloß nicht bewegen, nicht ruckeln, das Körpergewicht am besten nicht verlagern, denn die Entspannung, die Herr T. zulässt, ist nur hauchdünn. Die Muskeln hellwach, in Habachtstellung. Die kleinste Regung und blitzschnell stehen sie wieder unter maximaler Leistung.


Ärzte Zeitung, 24.08.16: Palliativversorgung - Teamarbeit am Lebensende ist abrechenbar

Palliativversorgung

Teamarbeit am Lebensende ist abrechenbar

Palliativteams werden finanziell abgesichert. Kirchliche Kliniken sehen Chance für Seelsorge.

BERLIN. Die Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden durch multiprofessionelle Palliativteams ist jetzt mit einer neuen Abrechnungsziffer finanziell abgesichert. Darauf verweist jetzt der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV). Demnach habe das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) entsprechende Leistungen definiert. Eine Vorgabe des Ende 2015 verabschiedeten Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) sei damit erfüllt


gesundheitsstadt berlin, 25.08.16: Neue Entgeltregelung für Palliativdienste im Krankenhaus

Neue Entgeltregelung für Palliativdienste im Krankenhaus

Für Palliativdienste können Krankenhäuser künftig zusätzliche Gelder verlangen. Experten sehen das als Türöffner für eine bessere Versorgung von schwer kranken Patienten.

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung hat die Bundesregierung die Weichen für eine bessere Versorgung von schwer kranken Menschen gestellt. Vorgesehen ist unter anderem die Stärkung von Palliativdiensten im Krankenhaus. Das Gesetzt ist seit 1. Januar in Kraft, eine Umsetzung steht noch aus. Erleichterung bekommen Krankenhäuser jetzt durch eine neue Regelung zur Abrechnung: Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat eine Ziffer im Klassifikationssystem OPS 2017 festgelegt, in der die Mindestmerkmale für Palliativdienste im Krankenhaus definiert sind. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wird der Code 8-98h sowohl die Abrechenbarkeit als auch die Planung und Gestaltung eines Palliativdienstes erleichtern.


welt.de, 24.08.16: In Bayern gibt es immer mehr Hospizplätze

In Bayern gibt es immer mehr Hospizplätze

München (dpa/lby) - In Bayern gibt es immer mehr Hospizplätze zur Betreuung von unheilbar Kranken. Zu den aktuell auf 18 Hospize im Land verteilten 182 Plätzen würden durch die Erweiterung des Lindauer Hospizes drei weitere hinzukommen, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in München mit. Bislang gebe es hier fünf Plätze. Zudem entstehe im oberfränkischen Coburg ein neues stationäres Hospiz für Erwachsene mit acht Plätzen.


swp.de, 24.08.16: Akademie veranstaltet Palliativkongress

Akademie veranstaltet Palliativkongress

Der Zweite Hospiz- und Palliativkongress Baden-Württemberg beschäftigt sich am 11. Oktober in Stuttgart unter dem Titel „Sorge? – Los!“ mit der Sorge als Grundhaltung gegenüber anderen Menschen. Mitveranstalter ist die Evangelische Akademie Bad Boll.


Ärzte Zeitung, 24.08.16: Umschalten auf Palliativmedizin gelingt Ärzten oft nicht

Loslassen fällt schwer

Umschalten auf Palliativmedizin gelingt Ärzten oft nicht

Rechtzeitig von aggressiver auf palliative Behandlung umzuschalten misslingt vielen Ärzten, die Schwerstkranke betreuen. Betroffen sind gut ein Drittel der Patienten, wie australische Forscher festgestellt haben.

Von Robert Bublak

Es ist ein anrührendes Bild, das der palliativen Medizin zugrunde liegt. Das lateinische Wort "palliare" meint das Umhüllen eines Menschen mit einem Mantel, um ihn vor den Unbilden des Lebens zu schützen.

Der Palliativmediziner hat für seine Patienten nicht mehr die Heilung im Blick, sondern die Anpassung an die gegebenen Umstände des Krankheitsprozesses und den Erhalt der bestmöglichen Lebensqualität im Angesicht einer unheilbaren Krankheit. Ein wesentliches Ziel des schützenden Mantels ist es in dieser Situation, den Patienten medizinische Maßnahmen zu ersparen, die ihnen nichts mehr nützen und schon deshalb nur schaden können.