Subscribe to Aktuelles

Aktuelles

ndr.de, 05.12.16: Merkel unterstützt NDR Benefizaktion

Merkel unterstützt NDR Benefizaktion

Mit der Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" will der NDR in diesem Jahr schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige unterstützen. Vom 5. bis 16. Dezember rufen alle NDR Programme deshalb zu Spenden für den Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e. V. (DHPV) auf. Zuspruch gibt es dabei auch von der Bundeskanzlerin: Angela Merkel engagiert sich bereits seit vielen Jahren in ihrem Wahlkreis Vorpommern/Rügen für die Arbeit der dortigen Hospize und unterstützt die NDR Spendenaktion als örtliche Bundestagsabgeordnete. Mit der Direktorin des NDR Landesfunkhauses in Mecklenburg-Vorpommern, Elke Haferburg, sprach sie über die Motivation für ihr starkes Engagement.


Ärzteblatt, 05.12.16: Starker Anstieg von Suizidbeihilfe in der Schweiz

Starker Anstieg von Suizidbeihilfe in der Schweiz

Zürich – Die Zahl der Fälle von Beihilfe zur Selbsttötung in der Schweiz ist einem Zei­tungs­bericht zufolge angestiegen. 2015 hätten 999 Menschen mit Schweizer Wohnsitz ei­nen begleiteten Suizid begangen, berichtet NZZ am Sonntag unter Berufung auf Anga­ben der drei großen Sterbehilfeorganisationen. Im Vergleich zu 2014 entspreche das einer Zunahme von 35 Prozent; im Vergleich zu 2008 sei es sogar fast eine Vervier­fachung. Schweizer Medien sprachen von einer „neuen Normalität“.


ndr.de, 05.12.16: In Würde sterben: Was leistet ein Hospiz?

In Würde sterben: Was leistet ein Hospiz?

Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Sterben als Teil des Lebens zu begreifen. Im Mittelpunkt der Hospizarbeit steht die Begleitung schwerstkranker und sterbender Mensch und auch deren Angehöriger. Hospize sollen Schutz und Geborgenheit bieten, wenn eine Krankenhausbehandlung nicht gewollt oder aus medizinischer Sicht nicht erforderlich ist.


ndr.de, 06.12.16: Sterbebegleitung - Energie für den letzten Weg

Sterbebegleitung - Energie für den letzten Weg

Zum Leben gehört er eben einfach dazu - der Tod. Dass Menschen diesen unvermeidlichen letzten Abschnitt im Leben in Würde gehen können, dafür arbeitet der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband. Dieses Engagement unterstützt der Norddeutsche Rundfunk in diesem Jahr mit seiner Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland". Hospizarbeit, das bedeutet zum einen die Pflege am Lebensende in stationären Hospizen. Sie geht aber noch weiter, dank Tausender ehrenamtlicher Helfer in ganz Deutschland. Allein in Niedersachsen sind es mehr als 10.000. Sie begleiten Sterbende zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Wie wertvoll dieses Angebot ist, hat NDR Reporter Christian Läßig selbst erfahren als Anfang des Jahres sein Großvater starb und eine ehrenamtliche Hospizbegleiterin für einen würdevollen Abschied sorgte. Jetzt haben sich die beiden wieder getroffen. Christian Läßig erzählt:


tz, 02.12.16: da-sein.de: Trauer- und Sterbebegleitung für Jugendliche

"da-sein.de": Trauer- und Sterbebegleitung für Jugendliche

Tod und Trauer sind immer noch Tabuthemen. Gerade junge Menschen bleiben oft allein mit ihren Fragen und Ängsten. Das Online-Beratungsportal "da-sein.de" zeigt einen Ausweg: Schreiben statt Sprachlosigkeit.

Oldenburg (dpa) - Marie wurde nur 18 Jahre alt. Sie starb an Knochenkrebs. "Ich hoffe sehr, dass ich mit meinem Kummer bei euch richtig bin", schrieb sie etwa zwei Monate vor ihrem Tod in einer Mail an das Oldenburger Online-Beratungsportal " da-sein.de".

Was folgte, war ein intensiver Austausch mit mehr als 30 Mails und dann der Abschiedsbrief. Schreibend begleitete "da-sein.de" Marie auf den letzten Metern ihres Lebensweges.


Ärztezeitung, 05.12.16: Hospizarbeit - Leben bis zum letzten Tag

Hospizarbeit

Leben bis zum letzten Tag

Sie gehört zu den Gründern der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft. Dr. Anja Krüger hat eine klare Botschaft: "Hospiz bedeutet nicht, warten auf den Tod."

DESSAU. "Hospiz ist kein Gebäude sondern eine Grundhaltung", sagt Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Palliativgesellschaft. Vor kurzem wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sie ist Krankenschwester und Bankerin, hat Pflegemanagement studiert, später ihren Master gemacht und 2012 promoviert. Immer wollte sie gestalten, immer auch leiten.


Domradio, 02.12.16: Bei Verdacht auf Sterbehilfe keine Krankensalbung

Schweizer Bischof Huonder zum Sterbesakrament

Bei Verdacht auf Sterbehilfe keine Krankensalbung

Priester des Schweizer Bistums Chur sollen nach dem Willen von Bischof Vitus Huonder bei Verdacht auf Sterbehilfe auf die Spendung des Sterbesakraments, der Krankensalbung, verzichten. Das schließe auch Palliativ-Fürsorge mit ein.

Denn diese könne unter Umständen dem natürlichen Vorgang des Sterbens und damit Gottes Schöpferwillen widersprechen, schreibt der Bischof zum diesjährigen "Tag der Menschenrechte" am 10. Dezember.

"Nicht wir bestimmen über Leben und Tod. Gott verfügt über unser Leben. Gott verfügt über unser Sterben", schreibt Huonder. In seinem Hirtenbrief mit dem Titel "Humanes Sterben aus der Sicht des Glaubens" beruft er sich auf den Katechismus der Katholischen Kirche und eine Vatikan-Erklärung zu Sterbehilfe aus dem Jahr 1980.


bibeltv.de, 02.12.16: Sterbehilfe - Was tun, wenn Sterbende leiden?

Sterbehilfe - Was tun, wenn Sterbende leiden?

Film | 27:30 Min.

Die geschäftsmäßige Sterbehilfe ist seit 2015 in Deutschland verboten. Wie gehen Patienten, Familienangehörige und Ärzte mit dieser Situation um? Bei Heidrun Lieb sind zu Gast eine Palliativpatientin, eine Oberärztin und eine verwitwete Ehefrau. Diese drei Frauen berichten aus ihrer Sicht, welche Schicksalsschläge und Erfahrungen sie gemacht haben.


Süddeutsche Zeitung, 02.12.16: -da-sein.de-: Trauer- und Sterbebegleitung für Jugendliche

«da-sein.de»: Trauer- und Sterbebegleitung für Jugendliche

Oldenburg (dpa) - Marie wurde nur 18 Jahre alt. Sie starb an Knochenkrebs. "Ich hoffe sehr, dass ich mit meinem Kummer bei euch richtig bin", schrieb sie etwa zwei Monate vor ihrem Tod in einer Mail an das Oldenburger Online-Beratungsportal " da-sein.de".

Was folgte, war ein intensiver Austausch mit mehr als 30 Mails und dann der Abschiedsbrief. Schreibend begleitete "da-sein.de" Marie auf den letzten Metern ihres Lebensweges.


Rehanews24, 30.11.16: Palliativmediziner dürfen das eigene Leben nicht vergessen

Palliativmediziner dürfen das eigene Leben nicht vergessen

Umgang mit Sterbenden kann eine Belastung sein

Der Tod ist in vielen Bereichen der Medizin allgegenwärtig. Das trifft in besonderem Maße auf die Palliativstationen zu. Hier werden unheilbar kranke Menschen am Lebensende einfühlsam begleitet. Dass die Begleitung von Sterbenden für die Mitarbeiter im Bereich Palliativmedizin eine – zumeist seelische – Belastung sein kann, wurde jetzt im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) von rund 250 Experten diskutiert.

Prof. Dr. Dr. med. Andreas S. Lübbe, Chefarzt der Palliativstation in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe, Vorsitzender des Pallium e.V. – Lebensqualität für Krebsbetroffene e.V. und Vorsitzender des Paderborner Palliativnetzes e.V., hatte zur jährlichen Fortbildungsveranstaltung geladen.