Presse

Frankfurter Allgemeine, 5.3.2014: Palliativmedizin bei Kindern - "Heißt das, ich muss sterben?"

Veröffentlicht am 6 März, 2014 - 00:00 Uhr

Palliativmedizin bei Kindern: "Heißt das, ich muss sterben?"

Sven Gottschling betreut als Arzt unheilbar kranke Kinder. Die Debatte um aktive Sterbehilfe nennt er zynisch und erklärt, wie man mit diesen Kindern über den Tod spricht und wie man ihnen beistehen kann...weiterlesen.

Saarbrücker Zeitung, 18.02.2014: Zynischer Umgang mit dem Leben - Homburger Palliativmediziner kritisiert belgisches Gesetz zur Sterbehilfe bei Kindern

Veröffentlicht am 18 Februar, 2014 - 17:22 Uhr

Zynischer Umgang mit dem Leben - Homburger Palliativmediziner kritisiert belgisches Gesetz zur Sterbehilfe bei Kindern

Homburg. In der vergangenen Woche beschloss das belgische Parlament, das Sterbehilfe-Gesetz auszuweiten. Künftig dürfen auch Minderjährige unter 18 Jahren vom Arzt den eigenen Tod verlangen (wir berichteten). 160 Kinderärzte reichten eine Petition ein, von dieser Regelung Abstand zu nehmen, andere Kindermediziner appellierten an die Abgeordneten, die neuen Vorschriften in Kraft zu setzen

taz, 16.02.2014: Belgien und die Sterbehilfe - Leiden kennt kein Alter

Veröffentlicht am 17 Februar, 2014 - 15:50 Uhr

Belgien und die Sterbehilfe - Leiden kennt kein Alter

BRÜSSEL/ROOSENDAAL taz | Es ist ein Sonntagmorgen im April 2008. Der junge Kinderarzt Joris Verlooy steigt in sein Auto. Die Sonne scheint, man könnte mit den Vögeln zwitschern, doch Dr. Verlooy nimmt den Frühling kaum wahr. Sein Kopf ist voll, eine Last drückt ihn tief in den Sitz. 30 Kilometer sind es bis ins Städtchen Terneuzen. Raus aus Gent, über die Grenze in die Niederlande, dann weiter bis an die Westerschelde.

Sueddeutsche, 14.02.14: Sterbehilfe für Kinder - Todeswunsch als Hilfeschrei

Veröffentlicht am 15 Februar, 2014 - 14:40 Uhr
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Sterbehilfe für Kinder - Todeswunsch als Hilfeschrei

Belgien könnte die Sterbehilfe bald auf todkranke Kinder und Jugendliche ausweiten. Scheinheilig findet der Palliativmediziner Boris Zernikow die Debatte. Im Gespräch mit SZ.de erklärt er, wie man den Todeswunsch kleiner Patienten ernst nehmen kann, ohne ihn umzusetzen.

Die WELT, 06.02.2014: Belgien bricht das Tabu der Sterbehilfe für Kinder

Veröffentlicht am 8 Februar, 2014 - 14:43 Uhr

Belgien bricht das Tabu der Sterbehilfe für Kinder

Jetzt hilft manchen nur noch Beten: Der Erzbischof von Brüssel hat seine Gläubigen für Donnerstag zu einem Fasttag eingeladen. Abends sollen sie in die Kirchen kommen, sollen gemeinsam wachen, "um das Gewissen aufzuwecken und eine letzte öffentliche Debatte zu provozieren", sagte André-Joseph Léonard. Wenn aber schon das Beten zur Provokation wird, dann sind die Positionen ausgetauscht. In dieser belgischen Auseinandersetzung gelten keine Argumente, nur Überzeugungen: über den Wert des Lebens und über die Freiheit des Menschen, es zu beenden. Belgien macht sich daran, ein europäisches Tabu zu brechen und als erstes Land in der EU die aktive Sterbehilfe ohne Altersgrenze, auch für Kinder zu erlauben

DIE WELT, 04.02.2014: Verein streicht "Geld-zurück-Garantie" bei Suizid

Veröffentlicht am 4 Februar, 2014 - 15:27 Uhr

Verein streicht "Geld-zurück-Garantie" bei Suizid

Der Sterbehilfe-Verein von Roger Kusch hat seine Satzung geändert: Wer sterben will und viel bezahlt, ist früher tot. Schnelle "Hilfe" gibt es für 7000 Euro, aber kein Geld mehr für die Angehörigen. Von Matthias Kamann

ZEIT online, 20.01.2014: "Den Sterbenden helfen, statt sie zu töten"

Veröffentlicht am 30 Januar, 2014 - 16:31 Uhr

"Den Sterbenden helfen, statt sie zu töten"

Eine alte Villa im Hamburger Westen, umgeben von einem kleinen Park. Dort werden im Kinderhospiz "Sternenbrücke" Kinder und jungen Erwachsene, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, mit ihren Familien bis zum Tod betreut und gepflegt. Die Kinderkrankenschwester Ute Nerge hat die Stiftung vor 13 Jahren gegründet und leitet seit 2003 das Hospiz. Thomas Sitte, Vorsitzender der Deutschen Palliativ Stiftung, arbeitet dort seit Kurzem als Arzt.

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