Presse

Tagesspiegel, 17.12.2014: Sterbehilfe besser regeln. Auch wer sterben will, braucht Hilfe

Sterbehilfe besser regeln. Auch wer sterben will, braucht Hilfe

Umfragen besagen, dass ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung sogar eine aktive Form der Sterbehilfe befürworten. Diese ist in Deutschland aber als Tötungsdelikt unter Strafe gestellt. Es sind derzeit keine politischen Mehrheiten zu erahnen, die daran etwas ändern könnten.


Die Welt, 16.12.2014: Viele Pfleger sind mit Todkranken überfordert

Viele Pfleger sind mit Todkranken überfordert

In vielen Pflegeheimen herrscht Überforderung. Darf man Sterbende, die nicht mehr trinken wollen, verdursten lassen? Derartige Fragen quälen Pflegekräfte. Denn ihre Aufgabe ist eine gute Versorgung.


Tagesspiegel, 16.12.2014: Sterbehilfe in Deutschland. Beistand statt Hilfe zum Sterben

Sterbehilfe in Deutschland. Beistand statt Hilfe zum Sterben

Der mediale Diskurs bildet die Debatte über die Sterbehilfe nicht ganzheitlich ab. Denjenigen, die Angst haben, allein sind, sich unter Druck fühlen, fehlt fast immer einer, der für sie spricht. Ein Gastkommentar.


Die WELT, 14.12.2014: "Ich will, dass jetzt Schluss ist"

"Ich will, dass jetzt Schluss ist"

Da oben liegt der alte Mann und stirbt. Wir haben ihn allein gelassen. Rasch hat Roger Kusch die Wohnungstür geschlossen, eilig sind wir die Treppe hinuntergegangen. Aus rechtlichen Gründen ist es sicherer zu gehen, solange der alte Mann noch bei klarem Bewusstsein ist. Sonst könnte es nach Auffassung einiger Juristen Probleme wegen unterlassener Hilfeleistung geben. Also hinaus. Auf der Treppe kommt uns eine Frau entgegen. Schnell vorbei, weiter die Treppe hinunter. Was wird die Frau später, wenn der alte Mann gefunden wird, der Polizei erzählen? "Darüber mache ich mir keine Sorgen", sagt draußen Kusch.


Süddeutsche Zeitung, 09.12.2014: In Würde sterben - daheim

Würde sterben - daheim

Die Ärzte können für Ernst Jacobus, 78, nichts mehr tun. Er ist todkrank. Ein spezielles Palliativteam berät und begleitet ihn auf dem letzten Stück seines Lebens - bei ihm zu Hause. Das Wichtigste? Dass es ihm gutgeht dabei


Ärzte Zeitung, 08.12.2014: BSG. Rechte von Hinterbliebenen gestärkt

BSG. Rechte von Hinterbliebenen gestärkt

Bei zulässiger Sterbehilfe muss die Unfallversicherung Leistungen an Hinterbliebene zahlen.


Die ZEIT, 3.12.2014: "Wir Ärzte sind fürs Leben da. Aber zum Leben gehört auch Sterben"

"Wir Ärzte sind fürs Leben da. Aber zum Leben gehört auch Sterben"

Der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold ist Deutschlands bekanntester Sterbehelfer. Ein Gespräch über unerträgliche Leiden, tödliche Medikamente und den Zwang zum Durchhalten


Die Welt, 02.12.2014: Ärzte gegen Verbot der Suizidbeihilfe. Nur ein Viertel für Unterlassungsregeln

Ärzte gegen Verbot der Suizidbeihilfe. Nur ein Viertel für Unterlassungsregeln

Lediglich eine Minderheit der Ärzte befürwortet nach einer Umfrage ein berufsrechtliches Verbot der ärztlichen Suizidbeihilfe. Nur ein Viertel der Mediziner votiert für das auch vom Vorstand der Bundesärztekammer unterstützte Verbot, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Bochum hervorgeht.


Die ZEIT, 01.12.2014: Leserartikel. Damit das Sterben leichter wird

Leserartikel. Damit das Sterben leichter wird

Unser medizinisches System versucht, den Tod um jeden Preis hinauszuzögern. Doch wir müssen endlich anerkennen, dass Sterben ein Teil des Lebens ist.


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2014: Sterbehilfe-Vereine. Humaner Tod?

Sterbehilfe-Vereine. Humaner Tod?

Sterbehilfe-Vereine sehen den assistierten Suizid als Ausdruck von Menschenwürde. Doch nicht immer stehen dahinter bestimmte weltanschaulichen Lager. Oft ist es ein zeitgemäßes Autonomiedenken mit ganz eigener Dynamik