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Dtsch Arztebl 2015; 112(13); A-557 / B-475 / C-463: Hospiz- und Palliativversorgung. Mehr Unterstützung an allen Orten

Hospiz- und Palliativversorgung. Mehr Unterstützung an allen Orten

Zu wenig SAPV-Teams auf dem Land, eine ungenügende Finanzierung von Palliativstationen, nicht überall Kooperationsverträge zwischen Pflegeheimen und niedergelassenen Ärzten – ein neues Gesetz soll helfen, die Lücken zu schließen.


Dtsch Arztebl 2015; 112(13); A-549 / B-469 / C-457: Gesetzentwurf Hospiz- und Palliativversorgung. Lebensnotwendige Ausgaben

Gesetzentwurf Hospiz- und Palliativversorgung: Lebensnotwendige Ausgaben

Wenn die Ausgaben für die gesetzliche Kranken- oder auch die Pflegeversicherung steigen, missfällt das dem Bundesgesundheitsminister häufig. Doch wenn demnächst ersten Abschätzungen zufolge 150 bis 200 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich ausgegeben werden, um schwerstkranke und sterbende Menschen umfassender und besser koordiniert als bisher zu betreuen, dann soll das einem Minister wie Hermann Gröhe (CDU) nur recht sein.


RP ONLINE, 24.03.2015: Gröhe will Krankenkassen stärker zur Verantwortung ziehen

Gröhe will Krankenkassen stärker zur Verantwortung ziehen

Bonn. Gesundheitsminister Gröhe will die Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern und damit ein Signal in der Sterbehilfe-Debatte setzen. Bei Ärzten und Pflegenden auf einer Bonner Palliativstation bekommt er dafür Lob.


Aerzteblatt, 24.03.2015: Palliativmediziner für mehr Personal und sichere Finanzierung

Palliativmediziner für mehr Personal und sichere Finanzierung

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat mehr Personal zur Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patienten verlangt. Vor allem in den Nachstunden komme es derzeit häufig zu belastenden Situationen für Betroffene und Mitarbeiter, sagte DGP-Präsident Lukas Radbruch am Dienstag in Berlin. Bei der stationären Palliativversorgung brauche es verbindliche Vereinbarungen für eine quantitative und qualitative Personalausstattung und ihre Finanzierung.


Aerzteblatt, 25.03.2015: Kasuistik: Vorgehen in Notfallsituationen bei einem jugendlichen Patienten mit inkurabler Stoffwechselerkrankung

Bei einem 17-jährigen Patienten mit Mukopolysaccharidose Typ IIIa entscheiden die Eltern für ihren minderjährigen, schwerst mehrfachbehinderten und nicht urteilsfähigen Sohn im Falle einer akut lebensbedrohlichen Situation auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. Der Patient leidet unter der angeborenen, langsam fortschreitenden lysosomalen Speichererkrankung Mukopolysaccharidose Typ IIIa. Er wird aufgrund therapieschwieriger epileptischer Anfälle sowie Schmerzen durch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) mitbetreut.


DIE WELT, 20.03.2015: Dreyer lehnt gewerbliche Sterbehilfe ab

Dreyer lehnt gewerbliche Sterbehilfe ab

Nach Grundsatzdebatten im Bundestag wird das Thema Sterbehilfe nun auch im rheinland-pfälzischen Landtag diskutiert. Noch in diesem Jahr soll es ein neues Gesetz geben. Parlamentsdebatten werden manchmal zu verbalen Schlammschlachten. Dann wird höhnisch applaudiert, zur Ordnung und dazwischengerufen. An diesem Nachmittag im rheinland-pfälzischen Landtag ist es anders – was am Thema liegt. Es geht um Sterbehilfe. Was muss, was darf eine Gesellschaft zulassen, wenn Menschen unheilbar krank sind und leiden? Schwierige Fragen.


Aerztezeitung, 20.03.2015: Kommentar zum geplanten Hospizgesetz - Palliative Großbaustelle

Kommentar zum geplanten Hospizgesetz - Palliative Großbaustelle

Als die politischen Entscheidungsträger in Berlin 2007 die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) festgeklopft hatten, hätte wohl kaum jemand ahnen können, dass die Umsetzung des Gesetzes einer Herkulesaufgabe gleicht, die auch mehr als sieben Jahre später noch längst nicht abgeschlossen ist.


Aerztezeitung, 19,03.2015: Koalition setzt verstärkt auf Vertragsärzte

Koalition setzt verstärkt auf Vertragsärzte

Die Koalition will die Hospiz- und Palliativversorgung demografiefest machen. Ärzte warnen vor "Versorgung light".

ERLIN. Am Ende des Lebens plagen Menschen Ängste. Angst vor dem Ausgeliefertsein an eine anonyme Medizin, Angst vor Schmerzen und vor Einsamkeit.
Darauf reagiert die große Koalition mit einem Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung. Ein Referentenentwurf liegt seit Mittwoch vor.