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Süddeutsche Zeitung, 12.09.16: Hilfe für Migranten

Hilfe für Migranten

In Zukunft gibt es in Bayern für Menschen mit Migrationshintergrund Informationsbroschüren, die ihnen in ihrer Muttersprache wichtige Hinweise zur Hospiz- und Palliativversorgung geben können. Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte dem Projekt das Ziel vorgegeben, schwerst Erkrankten in Bayern über die Sprachbarrieren hinweg eine menschenwürdigen Versorgung zu ermöglichen. Bayern biete allen eine solche Begleitung am Lebensende, "unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft", wird die Ministerin in einer Mitteilung ihres Hauses zitiert.


idw, 12.09.16: DGP verleiht den Anerkennungs- und Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“ 2016

DGP verleiht den Anerkennungs- und Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“ 2016

Leipzig. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in diesem Jahr zum neunten Mal den Anerkennungs- und Förderpreis für „Ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal GmbH gestiftet. Im Rahmen des 11. Kongresses der DGP in Leipzig nahmen am 10. September drei Preisträger die Auszeichnung entgegen.

Als preiswürdig erwiesen sich nach Bewertung der DGP-Jury unter Leitung von Prof. Dr. Gerhild Becker in diesem Jahr drei der 13 eingereichten Arbeiten. Entlang der Bewertungskriterien Relevanz, Originalität, Realisierung und Qualitätssicherung wurden zwei gleichwertige zweite Preise und ein erster Preis vergeben.


Zeit online, 12.09.16: Paralympics-Sportlerin Vervoort denkt noch nicht an sofortige Sterbehilfe

Paralympics-Sportlerin Vervoort denkt noch nicht an sofortige Sterbehilfe

Rio de Janeiro (AFP) Die Paralympics-Silbermedaillengewinnerin Marieke Vervoort hat Berichte zurückgewiesen, nach denen sie unmittelbar nach den Spielen Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. "Ich habe alle Papiere griffbereit, aber ich genieße nach wie vor jeden kleinen Moment", sagte die 37-jährige Belgierin am Sonntag vor Journalisten in Rio de Janeiro. "Sollte der Zeitpunkt gekommen sein, an dem ich mehr schlechte als gute Tage habe, dann habe ich meine Papiere - aber die Zeit ist noch nicht gekommen".


Uniklinikum Jena, 08.09.16: UKJ-Mediziner organisieren Palliativkongress in Leipzig

UKJ-Mediziner organisieren Palliativkongress in Leipzig

11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 7. bis 10. September zum Thema „Qualität braucht Miteinander, Mut und Kompetenz“

Jena (ukj). Prof. Dr. Winfried Meißner und Privatdozent Dr. Ulrich Wedding, die gemeinsam die Abteilung für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ) leiten, sind zwei der Kongresspräsidenten des 11. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Der Kongress findet bis 10. September 2016 in Leipzig statt. „Wir sind sehr stolz, dass wir diese bedeutende Tagung organisieren durften“, so PD Dr. Wedding. Unter dem Thema „Qualität braucht Miteinander, Mut und Kompetenz“ wird ein breites Spektrum der palliativmedizinischen Versorgung diskutiert. Zur Veranstaltung werden etwa 1.600 Teilnehmer erwartet


Pharmazeutische Zeitung, 07.09.16: Ärzte und Apotheker: Zyto-Ausschreibungen stoppen

Ärzte und Apotheker: Zyto-Ausschreibungen stoppen

Die umstrittenen Zytostatika-Ausschreibungen einiger Krankenkassen bedrohen das Versorgungsniveau von Krebspatienten in Deutschland. Aus der Sicht von Professor Stephan Schmitz, Vorsitzender des Berufsverbands der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO), setzen die Kostenträger die Qualität der Behandlung schwerkranker Menschen aufs Spiel, indem sie die bestehenden Netzwerke zwischen Arztpraxen und Zytostatika herstellenden Apotheken zerstören. Bei der Vorstellung eines gemeinsamen Positionspapiers mit dem Deutschen Apothekerverband (DAV), dem Verband der Zytostatika herstellenden Apotheker (VZA) und anderen Verbänden und Fachgesellschaften forderte er heute in Berlin den Gesetzgeber auf, solche Ausschreibungen zu unterbinden.


Ärzteblatt, 09.09.16: Bessere Versorgung todkranker Menschen auf dem Land gefordert

Bessere Versorgung todkranker Menschen auf dem Land gefordert

Leipzig – Eine bessere medizinische Versorgung todkranker Menschen in ländlichen Re­gi­onen haben Experten gefordert. Dort sei eine palliative Begleitung auf hohem Niveau bislang oft nur schwer zu leisten, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebs­hilfe, Gerd Nettekoven, gestern in Leipzig. Solche „Versorgungslücken“ müssten ge­schlossen werden, betonte er zum Auftakt des 11. Kongresses der Deutschen Gesell­schaft für Palliativmedizin.

Nettekoven würdigte zugleich das 2015 vom Bundestag verabschiedete Hospiz- und Palliativgesetz. Es sei „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“. Jetzt sei es not­wen­dig, das Gesetz mit dem Ziel einer flächendeckenden palliativmedizinischen Versorgung umzusetzen. Der Bedarf dafür werde bei einer immer älter werdenden Bevölkerung wei­ter steigen.


idw, 08.09.16: Palliative Versorgung: frühzeitig, gut vernetzt, interdisziplinär, für alle leicht zugänglich

Palliative Versorgung: frühzeitig, gut vernetzt, interdisziplinär, für alle leicht zugänglich

Leipzig, 8.9.2016. „Eine gute Versorgung schwerkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase sollte frühzeitig, multiprofessionell, vernetzt und für alle leicht zugänglich sein“, fasst Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) die Ziele der Fachgesellschaft zusammen, mit deren Ausgestaltung sich seit heute über 1.500 Teilnehmer beim 11. Kongress der DGP noch bis zum 10. September in Leipzig befassen.

„Qualität braucht Miteinander, Mut und Kompetenz“ steht über dem dreitägigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Leipzig, deren Themenschwerpunkte wie „Selbstbestimmung am Lebensende“, „Palliativversorgung von Menschen aus fremden Kulturen“ oder auch „Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen“ bereits das Spektrum und die Notwendigkeit eines intensiven interdisziplinären Austausches erahnen lassen.


daserste.de, 08.09.16: Palliativmedizin: Patientenverfügung vs. Profitgier

Palliativmedizin: Patientenverfügung vs. Profitgier

Trotz anders lautender Patientenverfügungen kommt es vor, dass Patienten z.B. im Wachkoma am Leben erhalten werden. Das erfüllt den Straftatbestand der Körperverletzung. Vier von fünf Einrichtungen legten zumindest nahe, die Patientenverfügung zu ändern oder zu ignorieren. Der Grund: Profitgier. Palliativmediziner Matthias Thöns zeigte sich davon nicht überrascht. "Im Moment interessiert sich kein Staatsanwalt wirklich für diese sterbenskranken Menschen.".


NDR.de, 07.09.16: "Hand in Hand" für Hospiz- und Palliativarbeit

"Hand in Hand" für Hospiz- und Palliativarbeit

Schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland". Partner der Aktion ist der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V. (DHPV) mit seinen Organisationen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Die NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Internet-Angebot NDR.de informieren vom 5. bis zum 16. Dezember im Rahmen von "Hand in Hand für Norddeutschland", wie die Hospizvereine und Palliativeinrichtungen Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten, und rufen zu Spenden auf. Diese kommen zu 100 Prozent der Hospiz- und Palliativarbeit im Norden zugute.


Die Welt, 07.09.16: Jedes vierte Krankenhaus mit Palliativmedizin

Jedes vierte Krankenhaus mit Palliativmedizin

München (dpa/lby) - Ein Viertel der Krankenhäuser in Bayern verfügt über stationäre palliativmedizinische Versorgungsstrukturen. Das geht aus einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom Mittwoch hervor. Insgesamt gibt es demnach an 99 Krankenhäusern palliativmedizinische Einrichtungen, davon haben 49 Krankenhäuser Palliativstationen und 50 Krankenhäuser palliativmedizinische Dienste.