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Palliativ-Portal, 28.08.15: Endlich ist er da! - unser Palliativ-Portal Shop

Endlich ist er da! - unser Palliativ-Portal Shop

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ZEIT ONLINE, 26.08.15: Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe sind möglicherweise verfassungswidrig

Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe sind möglicherweise verfassungswidrig

Drei der vier vorliegenden Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe sind nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das meint der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Drei der vier bislang vorgelegten Gesetzentwürfe zur Neuregelung der Sterbehilfeverstoßen laut einem Zeitungsbericht möglicherweise gegen das Grundgesetz. Dies gehe aus Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages hervor, schrieb die Welt.


FAZ, 26.08.15: Zweifel an Verfassungsmäßigkeit von Sterbehilfe-Gesetzentwürfen

Zweifel an Verfassungsmäßigkeit von Sterbehilfe-Gesetzentwürfen

Berlin (dpa) - Experten des Bundestages haben Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit von drei der vier eingebrachten Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe. Beanstandet wurden die fraktionsübergreifenden Entwürfe der Abgeordneten-Gruppen um Michael Brand (CDU), Peter Hintze (CDU) und Renate Künast (Grüne). Die Wortführer der kritisierten Gesetzesvorlage gaben sich wenig beeindruckt von dem Gutachten, das der dpa vorliegt.


SZ, 26.08.15: Ihre Post zu Sterbehilfe

Ihre Post zu Sterbehilfe

Nichts ist so schwer, wie über Leben und Tod zu entscheiden. Kann es bei Sterbehilfe eine eindeutige Antwort geben? Die SZ-Leser und -Leserinnen diskutieren den Gastbeitrag von Manfred Alberti.

Keine Entmündigung
"Recht auf würdigen Abschied" von Manfred Alberti (22./23. August): Der Gastbeitrag ist nicht deshalb besonders ärgerlich, weil er die Position des gnädigen Sterbenlassens nicht mehr einwilligungsfähiger schwerstkranker Patienten ohne Patientenverfügung vertritt, sondern weil er eine Reihe von Fehlinformationen verbreitet. Erstens suggeriert er, dass es in den Kliniken einen rechtlich abgedeckten Automatismus der Lebenserhaltung gäbe, wenn keine Patientenverfügung vorliegt und kein Bevollmächtigter benannt ist. Richtig ist, dass in solchen Fällen der behandelnde Arzt verpflichtet ist, den mutmaßlichen Willen des Patienten zu ermitteln (etwa durch Befragung von Angehörigen oder nahestehenden Personen).


SPON, 26.08.15: Sterbehilfe: Bundestagsjuristen beanstanden Gesetzentwürfe

Sterbehilfe: Bundestagsjuristen beanstanden Gesetzentwürfe

Drei der vier bisher vorgelegten Gesetzentwürfe zur Neuregelung der Sterbehilfe verstoßen möglicherweise gegen das Grundgesetz. Dies gehe aus Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags hervor, schreibt die "Welt". Die Neuregelung der Sterbehilfe ist eines der schwierigsten Gesetzgebungsvorhaben dieser Legislaturperiode. In erster Lesung hatten die Abgeordneten Anfang Juli über die insgesamt vier fraktionsübergreifend erarbeiteten Gesetzentwürfe diskutiert. Der Bundestag will künftig geschäftsmäßige Sterbehilfe von Vereinen oder Einzelpersonen verbieten. Was aber als Beihilfe zur Selbsttötung erlaubt sein soll, ist strittig. Im Herbst, wohl im November, wollen die Parlamentarier über eine neues Gesetz entscheiden.


DIE WELT, 26.08.15: Neuen Sterbehilfe-Regeln droht Aus in Karlsruhe

Die Juristen des Bundestages haben große Zweifel, dass die Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe der Verfassung entsprechen. Grundgesetzkonform scheint nur ein Totalverbot – oder Straffreiheit wie bisher. Deutschlands bekanntester Sterbehelfer hat den Gang nach Karlsruhe schon angekündigt: Roger Kusch will mit seinem Verein Sterbehilfe Deutschland Verfassungsbeschwerde einlegen, falls der Bundestag im November ein Verbot oder eine strenge Regulierung der Suizidhilfe beschließen sollte.


AerzteZeitung, 24.08.15: DGHO lehnt Änderung des Strafrechts ab

DGHO lehnt Änderung des Strafrechts ab

In der Sterbehilfe-Debatte fordert die DGHO eine Versachlichung der Diskussion - und erteilt den vier vorgelegten Gesetzentwürfen eine Absage.

BERLIN. Die ärztlich assistierte Selbsttötung ist laut Deutscher Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) kein Fall für das Strafrecht. Das schreibt sie in einer Mitteilung. "Mit einem Gesetz würde Ärzten und Patienten der Freiraum genommen, den es in - selten vorkommenden - Situationen braucht", erklärt Professor Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO. "Wenn sich Patienten selbstverantwortlich zu einer Selbsttötung entscheiden, dann dürfen wir sie als Ärzte nicht allein lassen."


SWR, 24.08.15: Hochzeit in letzter Minute

Hochzeit in letzter Minute

Ein todkranker Mann in der Palliativstation am Uniklinikum Mannheim hatte am Samstag nur noch einen Wunsch - er wollte seine Freundin heiraten. Doch das war gar nicht so einfach.


SZ, 21.08.2015: Recht auf würdigen Abschied

Recht auf würdigen Abschied

Deutschland streitet über die Sterbehilfe und klammert dabei die drängendste Frage aus.

Die Debatte um Sterbehilfe konzentriert sich bisher auf Menschen, die sterbenskrank sind, aber bei vollem Bewusstsein selbst entscheiden können, ob sie ihrem Leben ein Ende setzen und dazu Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Nirgendwo werden jene häufig sehr alten Menschen erwähnt, die fast ohne Bewusstsein monate- oder jahrelang in ihrem Bett liegen, kaum noch Äußerungen von sich geben können, aber durch künstliche Ernährung, Herzschrittmacher oder Medikamente am Leben erhalten werden. Da sie keine Patientenverfügung unterzeichnet und keine Kinder oder Betreuer bevollmächtigt haben, die über einen Behandlungsabbruch entscheiden könnten, werden sie am Leben erhalten, solange nicht eine zusätzliche Erkrankung ihrem Leben ein Ende setzt