News

Deutsche Palliativ Stiftung, 29.05.2015: Palliativversorgung ist gelebte Suizidprävention

Palliativversorgung ist gelebte Suizidprävention

FULDA. Zwei deutschlandweite Umfragen unter Experten der spezialisierten ambulanten Palliativ-versorgung der Deutschen PalliativStiftung mit der Universität Homburg/ Saar brachten ein überra-schendes Ergebnis. Bei über 19.000 verstorbenen Palliativpatienten im letzten Jahr gab es keinen Ein-zigen, der sich wegen unbehandelbarem Leiden das Leben nahm. Von rund 10 Prozent der Patienten oder deren Angehörigen wurden die befragten Palliativexperten zu Beginn der Behandlung um Beihilfe zur Selbsttötung oder Tötung auf Verlangen gebeten; aber nur rund 1 Promille beendeten ihr Leben vorzeitig , weil sie nicht mehr leben wollten – und ohne deren Beihilfe.


Dtsch Arztebl 2015; 112(21-22) A-1005 / B-843 / C-815: Boris Zernikow. Botschafter für schwerstkranke Kinder

Boris Zernikow. Botschafter für schwerstkranke Kinder

Der Kinderarzt und Palliativmediziner Prof. Dr. med. Boris Zernikow gilt hierzulande aufgrund seiner wissenschaftlichen und klinischen Arbeit sowie durch deren sensible Vermittlung als Wegbereiter der Schmerztherapie und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche.


Dtsch Arztebl 2015; 112(21-22); A-945 / B-797 / C-773: Ängste beim Sterben

Ängste beim Sterben

Knapp die Hälfte der Bevölkerung (46 Prozent) vertritt die Auffassung, die Beihilfe zur Selbsttötung sollte erlaubt sein, ermittelte vor kurzem der ARD-„Deutschlandtrend“. Gemeint ist damit offensichtlich die ärztliche Suizidbeihilfe.


Ärzte Zeitung online, 22.05.2015: Caritas-Präsident fordert mehr Hilfe für ambulante Hospizdienste

Caritas-Präsident fordert mehr Hilfe für ambulante Hospizdienste

BERLIN. Die Caritas hat eine bessere Finanzierung der ehrenamtlichen ambulanten Hospizdienste gefordert.


BR 2, 20.5.2015: Christ versus Atheist. Schockenhoff und Birnbacher diskutieren über Sterbehilfe

Christ versus Atheist. Schockenhoff und Birnbacher diskutieren über Sterbehilfe

Noch in diesem Jahr soll im Deutschen Bundestag ein Gesetz zur Regelung der Sterbehilfe verabschiedet werden. Sollte ein Arzt beim Suizid am Lebensende assistieren oder nicht, darüber diskutierten am 19. Mai bei der Eugen-Biser-Stiftung in München der Moraltheologe Eberhard Schockenhoff und der Philosoph Dieter Birnbacher...weiterlesen.


Ärzte Zeitung online, 21.05.2015: EKD-Umfrage. Im Alter sinkt die Angst vor dem Sterben

EKD-Umfrage. Im Alter sinkt die Angst vor dem Sterben

Die Mehrheit der Deutschen ist sicher: Wird Suizidbeihilfe legalisiert, wächst der Druck auf Menschen, die anderen nicht zur Last fallen wollen.


ZEIT ONLINE, 18.05.2015: Ein Hausarzt, der sterben hilft

Ein Hausarzt, der sterben hilft

"Vor dem Sterben habe ich keine Angst", sagt Jan Dijk*. Aber selbst schlucken will er das tödliche Medikament lieber nicht, sein Hausarzt soll es ihm spritzen. Wenn er die Schmerzen nicht mehr ertragen könne, dann solle sein Hausarzt ihm mit einer tödlichen Injektion helfen. Einen Ausweg sieht Jan Dijk darin. Er weiß aber auch, dass man im Ausland befremdet auf diese Form der Sterbehilfe blickt. Seine Schwester lebt in Kanada und hat ihm berichtet, dort erzähle man sich: Niederländische Ärzte brächten Menschen um.


Sueddeutsche, 15.05.2015: Junge Sterbehilfe-Aktivistin erliegt schwerer Krankheit

Junge Sterbehilfe-Aktivistin erliegt schwerer Krankheit

Sie war 14 Jahre alt, als sie den Kampf gegen ihre Krankheit verlor. Die Chilenin Valentina Maureira ist am Donnerstag an Komplikationen im Zusammenhang mit ihrer Mukoviszidose gestorben. Das teilte die Familie des Mädchens mit. "Sie ist ruhig gestorben. Sie wollte sich ausruhen", sagte Valentinas Vater


DIE WELT, 15.05.2015: Ein Sexualstraftäter hungert für die Todesspritze

Ein Sexualstraftäter hungert für die Todesspritze

Frank Van Den Bleeken ist der erste Häftling, dem ein Richter in Belgien den Todeswunsch bewilligte. Aber kein Arzt ist dazu bereit. Warum sich auch der Sterbehilfe-Befürworter Wim Distelmans weigert. Frank Van Den Bleeken hatte das Recht zu Sterben, doch sein Todeswunsch wurde nicht erfüllt. Als erstem Häftling Belgiens hatte ein Gericht in Brüssel dem 52-Jährigen vergangenen September Sterbehilfe bewilligt. Vor dem geplanten Todestermin im Januar verweigerte sein Ärzteteam jedoch das Setzen der Todesspritze.