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Ärzte Zeitung, 24.08.16: Palliativversorgung - Teamarbeit am Lebensende ist abrechenbar

Palliativversorgung

Teamarbeit am Lebensende ist abrechenbar

Palliativteams werden finanziell abgesichert. Kirchliche Kliniken sehen Chance für Seelsorge.

BERLIN. Die Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden durch multiprofessionelle Palliativteams ist jetzt mit einer neuen Abrechnungsziffer finanziell abgesichert. Darauf verweist jetzt der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV). Demnach habe das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) entsprechende Leistungen definiert. Eine Vorgabe des Ende 2015 verabschiedeten Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) sei damit erfüllt


gesundheitsstadt berlin, 25.08.16: Neue Entgeltregelung für Palliativdienste im Krankenhaus

Neue Entgeltregelung für Palliativdienste im Krankenhaus

Für Palliativdienste können Krankenhäuser künftig zusätzliche Gelder verlangen. Experten sehen das als Türöffner für eine bessere Versorgung von schwer kranken Patienten.

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung hat die Bundesregierung die Weichen für eine bessere Versorgung von schwer kranken Menschen gestellt. Vorgesehen ist unter anderem die Stärkung von Palliativdiensten im Krankenhaus. Das Gesetzt ist seit 1. Januar in Kraft, eine Umsetzung steht noch aus. Erleichterung bekommen Krankenhäuser jetzt durch eine neue Regelung zur Abrechnung: Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat eine Ziffer im Klassifikationssystem OPS 2017 festgelegt, in der die Mindestmerkmale für Palliativdienste im Krankenhaus definiert sind. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wird der Code 8-98h sowohl die Abrechenbarkeit als auch die Planung und Gestaltung eines Palliativdienstes erleichtern.


welt.de, 24.08.16: In Bayern gibt es immer mehr Hospizplätze

In Bayern gibt es immer mehr Hospizplätze

München (dpa/lby) - In Bayern gibt es immer mehr Hospizplätze zur Betreuung von unheilbar Kranken. Zu den aktuell auf 18 Hospize im Land verteilten 182 Plätzen würden durch die Erweiterung des Lindauer Hospizes drei weitere hinzukommen, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in München mit. Bislang gebe es hier fünf Plätze. Zudem entstehe im oberfränkischen Coburg ein neues stationäres Hospiz für Erwachsene mit acht Plätzen.


swp.de, 24.08.16: Akademie veranstaltet Palliativkongress

Akademie veranstaltet Palliativkongress

Der Zweite Hospiz- und Palliativkongress Baden-Württemberg beschäftigt sich am 11. Oktober in Stuttgart unter dem Titel „Sorge? – Los!“ mit der Sorge als Grundhaltung gegenüber anderen Menschen. Mitveranstalter ist die Evangelische Akademie Bad Boll.


Ärzte Zeitung, 24.08.16: Umschalten auf Palliativmedizin gelingt Ärzten oft nicht

Loslassen fällt schwer

Umschalten auf Palliativmedizin gelingt Ärzten oft nicht

Rechtzeitig von aggressiver auf palliative Behandlung umzuschalten misslingt vielen Ärzten, die Schwerstkranke betreuen. Betroffen sind gut ein Drittel der Patienten, wie australische Forscher festgestellt haben.

Von Robert Bublak

Es ist ein anrührendes Bild, das der palliativen Medizin zugrunde liegt. Das lateinische Wort "palliare" meint das Umhüllen eines Menschen mit einem Mantel, um ihn vor den Unbilden des Lebens zu schützen.

Der Palliativmediziner hat für seine Patienten nicht mehr die Heilung im Blick, sondern die Anpassung an die gegebenen Umstände des Krankheitsprozesses und den Erhalt der bestmöglichen Lebensqualität im Angesicht einer unheilbaren Krankheit. Ein wesentliches Ziel des schützenden Mantels ist es in dieser Situation, den Patienten medizinische Maßnahmen zu ersparen, die ihnen nichts mehr nützen und schon deshalb nur schaden können.


Ärzte Zeitung, 23.08.16: Nach BGH-Urteil - Patientenverfügung besser überprüfen lassen!

Nach BGH-Urteil

Patientenverfügung besser überprüfen lassen!

Die Entscheidung des Bundesgerichthofs zu Patientenverfügungen hat bei manchem für Verwirrung gesorgt. Fest steht: Wer sicher sein will, dass im Ernstfall möglichst viel nach seinen Vorstellungen läuft, sollte seine Patientenverfügung überprüfen - und ärztlichen und juristischen Rat einholen.

Von Martin Wortmann

KARLSRUHE. Die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe zum Thema Patientenverfügung hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einigkeit besteht allerdings darin, dass Bürger mit Patientenverfügung diese nun nochmals überprüfen sollten.


Ärzte Zeitung, 22.08.16: Haus- und Palliativärzte - Kooperation am Lebensende

Haus- und Palliativärzte - Kooperation am Lebensende

Damit schwerstkranke Patienten gut versorgt werden, müssen Haus- und Palliativärzte kooperieren. Wie dieses Miteinander verbessert werden kann, wollen Forscher der MHH herausfinden.

Von Christian Beneker

HANNOVER. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) will in einer Studie klären, wie Haus- und Fachärzte bei der palliativen Versorgung Sterbender besser zusammenarbeiten können.

"Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Hausärztinnen und Hausärzten Strategien und konkrete Handlungsoptionen zu erarbeiten, die es ihnen erleichtern, die komplexe Versorgung dieser schwerkranken Patientinnen und Patienten in ihre täglichen Routinen zu integrieren", sagt Forschergruppenleiterin Dr. Saskia Jünger vom MHH-Institut für Allgemeinmedizin.


faz.net, 19.08.16: Richtige Worte zu drängenden Fragen suchen

Spiritualität

Richtige Worte zu drängenden Fragen suchen
Ein Schweizer Professor lehrt Spiritualität für angehende Mediziner. Denn nicht nur die Studenten sind mit drängenden Fragen oft allein gelassen.

Man muss die Fragen des Weshalb gar nicht unbedingt beantworten, wichtig ist vor allem, dass sie gestellt werden dürfen.“ Simon Peng-Keller sitzt da, ruhig und doch voller Energie, und man könnte denken, dass er alle Geheimnisse des Lebens kennt. Mit seinem kurzen, graumelierten Haar, dem Dreitagebart, der Brille und seinem schwarzen Pullover ähnelt er allerdings mehr dem ehemaligen Kopf eines Computerunternehmens als einem Theologen. Sein Büro in der Theologischen Fakultät Zürich, gleich neben dem Großmünster im Herzen der Altstadt, ist schlicht eingerichtet. Seit Oktober hat er für vorerst sechs Jahre eine Stelle als Professor für Spiritual Care und ist damit europaweit der einzige seines Faches.


dekv.de, 18.08.16: Konkrete Verbesserung der Versorgung Schwerkranker und Sterbender

Konkrete Verbesserung der Versorgung Schwerkranker und Sterbender

Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e. V. (DEKV) begrüßt die Defini- tion einer neuen Abrechnungsziffer für die Behandlung Schwerkranker und Ster- bender durch multiprofessionelle Palliativteams in Krankenhäusern. Damit erfüllt das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) den Auftrag des im November2015 verabschiedeten Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG), die Voraussetzungen zur Abrechnung und Finanzierung der Leistungen ent- sprechender Behandlungsteams in Kliniken zu schaffen. Zahlreiche Erfahrungen im In- und Ausland belegen eine deutliche Verbesserung der Versorgung Schwerkran- ker und Sterbender durch den Einsatz multiprofessioneller Palliativteams. Dieser erfolgt auf allen Stationen einer Klinik und kommt nicht nur Patientinnen und Pati- enten auf speziellen Palliativstationen zugute, über die nur etwa 250 der rund 1.950 deutschen Krankenhäuser verfügen.


Med. Hochschule Hannover, 16.08.16: Am Lebensende gut versorgt

Am Lebensende gut versorgt

Kooperation zwischen Generalisten und Spezialisten: Ein MHH-Team erforscht ambulante Palliativversorgung durch Hausärzte / BMBF fördert Studie mit rund 900.000 Euro
Schwerkranke Patienten bis zu ihrem Lebensende zu versorgen – das ist eine Kernaufgabe der Allgemein- und Familienmedizin. Wie Hausärzte diese Aufgabe erfüllen können und welches Verbesserungspotenzial es gibt, das erkundet ein Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt dieses Vorhaben rund um die ambulante Palliativversorgung mit der Finanzierung einer Nachwuchsforschergruppe im Rahmen des Aktionsplans Versorgungsforschung mit rund 900.000 Euro über fünf Jahre.