Fachtexte

Ärzte Zeitung, 18.6.2015: Kommentar. Auf Leben und Tod

Kommentar: Auf Leben und Tod

Bürokratensprache ist niemals schön, in diesem Kontext lässt sie schaudern: "Der Vollzug der Lebensbeendigung durch den Patienten erfolgt unter medizinischer Begleitung." Das "Suizidhilfegesetz", das eine Gruppe von Abgeordneten um Peter Hintze (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch vorgestellt hat, wird nicht nur ärztliche Gemüter bewegen


Palliativmedizin: S3-Leitlinie für onkologische Patienten (Dtsch Arztebl 2015; 112(20); A-886 / B-746 / C-722)

Palliativmedizin: S3-Leitlinie für onkologische Patienten (Dtsch Arztebl 2015; 112(20); A-886 / B-746 / C-722)

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat am 11. Mai die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt...weiterlesen


Dtsch Arztebl 2015; 112(7); A-274 / B-241 / C-237: Behandlungsabbruch einer Chemotherapie bei Bronchialkarzinom

Kasuistik: Behandlungsabbruch einer Chemotherapie bei Bronchialkarzinom

Ein 58-jähriger Patient mit kleinzelligem Bronchialkarzinom lehnt wiederholt sowohl die Fortsetzung einer Chemotherapie als auch die Durchführung einer lokalen Radiotherapie trotz partieller Remission ab.


Dtsch Arztebl 2015; 112(6); A-225 / B-196 / C-192: „Advance Care Planning“ bei fortschreitender Multisystematrophie

„Advance Care Planning“ bei fortschreitender Multisystematrophie

Ein 78-jähriger Patient mit fortschreitender Multisystematrophie bei kortikobasilärer Degeneration und Z.n. fulminanter Lungenembolie wird von seinem Hausarzt palliativmedizinisch behandelt mit gemeinsamer Festlegung von Behandlungsgrenzen.


Dtsch Arztebl 2015; 112(5); A-182 / B-157 / C-149: Beendigung einer Beatmung bei amyotropher Lateralsklerose mit rasch progredienter Bulbärsymptomatik

Kasuistik: Beendigung einer Beatmung bei amyotropher Lateralsklerose mit rasch progredienter Bulbärsymptomatik
Dtsch Arztebl 2015; 112(5): A-182 / B-157 / C-149

Ein 67-jähriger stets vollständig orientierter, beatmungspflichtiger Patient entscheidet nach einem 6-monatigen Krankheitsverlauf einer amyotrophen Lateralsklerose (ALS) mit rasch progredienter respiratorischer Insuffizienz, Dysarthrie und schweren Schluckstörungen über die Beendigung der Respiratortherapie.


Konrad Adenauer Stiftung: Sterben in Würde. Missverständnisse, Irrtümer, Fragen

Sterben in Würde. Missverständnisse, Irrtümer, Fragen

Niemand redet gerne übers Sterben. Trotzdem wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert: über Sterbebegleitung und Vereine für Sterbehilfe, über assistierten Suizid, Hospize und Palliativmedizin. In Talkshows, in Zeitungsbeiträgen


Pharmazeutische Zeitung, 11.11.2014: Verbesserte Palliativversorgung statt organisierter Sterbehilfe

Verbesserte Palliativversorgung statt organisierter Sterbehilfe

Parallel zur Neuregelung der Sterbehilfe will die große Koalition die pflegerische und medizinische Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) legte heute ein Papier vor, wonach ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot für todkranke Patienten gewährleistet werden solle. Das Papier sei mit den Gesundheitspolitikern der Regierungsfraktionen abgestimmt, hieß es aus den Fraktionen.


Die Welt, 11.10.2014: Patientenschützer fordern Ausbau der Sterbebegleitung

Patientenschützer fordern Ausbau der Sterbebegleitung

Dortmund (dpa/lnw) - Patientenschützer haben anlässlich des Welthospiztages am Samstag einen raschen Ausbau der mobilen Sterbebegleitung gefordert. Nach WHO-Rechnung bräuchten 60 Prozent der Schwerstkranken eine professionelle Sterbebegleitung. Tatsächlich hätten nur 15 Prozent der jährlich 870 000 Sterbenden solch eine Begleitung erfahren, sagte Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz in Dortmund.


Deutsches Ärzteblatt, 17.9.2014: Palliative Sedierung - Mit großer Sorgfalt und klinischer Erfahrung

Palliative Sedierung - Mit großer Sorgfalt und klinischer Erfahrung

Bei den meisten schwerstkranken Patienten lassen sich Schmerzen und Luftnot mit Hilfe der Palliativmedizin gut in den Griff bekommen. Aber einige Symptome, wie beispielsweise die massive Angst vor dem Ersticken, kann ihnen letztendlich oft nicht genommen werden.