Fachtexte

Dtsch Arztebl Int 2015; 112(29-30); 496-504: Sterbeorte. Veränderung im Verlauf eines Jahrzehnts: Eine populationsbasierte Studie anhand von Totenscheinen der Jahre 2001 und 2011

Sterbeorte: Veränderung im Verlauf eines Jahrzehnts: Eine populationsbasierte Studie anhand von Totenscheinen der Jahre 2001 und 2011

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes starben in Deutschland im Jahre 2011 852 328 Personen bei einer Bevölkerungsgröße von 80 3 Millionen (1). Demnach lag der Anteil Verstorbener an der Gesamtbevölkerung bei 1,1 Prozent.


Ärzteblatt, 01.07.2015: Montgomery. Suizidbeihilfe ist nicht Aufgabe der Ärzte

Montgomery: Suizidbeihilfe ist nicht Aufgabe der Ärzte

Berlin – Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat sich erneut dagegen gewandt, Ärzte zu Suizidbeihelfern zu machen. Ärzte „sollen Hilfe beim Sterben leisten, aber nicht Hilfe zum Sterben“, betonte Montgomery am Mittwoch in Berlin. Am Donnerstag will sich der Bundestag mit einer rechtlichen Regelung der Sterbehilfe befassen. Dazu liegen vier Gesetzentwürfe vor. Sie reichen von einem völligen Verbot bis zur weitgehenden Freigabe. Ein Entwurf sieht eine ausdrückliche Freigabe für Ärzte bei Patienten mit einer zum Tode führenden Krankheit vor.


Ärzte Zeitung, 18.6.2015: Kommentar. Auf Leben und Tod

Kommentar: Auf Leben und Tod

Bürokratensprache ist niemals schön, in diesem Kontext lässt sie schaudern: "Der Vollzug der Lebensbeendigung durch den Patienten erfolgt unter medizinischer Begleitung." Das "Suizidhilfegesetz", das eine Gruppe von Abgeordneten um Peter Hintze (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch vorgestellt hat, wird nicht nur ärztliche Gemüter bewegen


Palliativmedizin: S3-Leitlinie für onkologische Patienten (Dtsch Arztebl 2015; 112(20); A-886 / B-746 / C-722)

Palliativmedizin: S3-Leitlinie für onkologische Patienten (Dtsch Arztebl 2015; 112(20); A-886 / B-746 / C-722)

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat am 11. Mai die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt...weiterlesen


Dtsch Arztebl 2015; 112(7); A-274 / B-241 / C-237: Behandlungsabbruch einer Chemotherapie bei Bronchialkarzinom

Kasuistik: Behandlungsabbruch einer Chemotherapie bei Bronchialkarzinom

Ein 58-jähriger Patient mit kleinzelligem Bronchialkarzinom lehnt wiederholt sowohl die Fortsetzung einer Chemotherapie als auch die Durchführung einer lokalen Radiotherapie trotz partieller Remission ab.


Dtsch Arztebl 2015; 112(6); A-225 / B-196 / C-192: „Advance Care Planning“ bei fortschreitender Multisystematrophie

„Advance Care Planning“ bei fortschreitender Multisystematrophie

Ein 78-jähriger Patient mit fortschreitender Multisystematrophie bei kortikobasilärer Degeneration und Z.n. fulminanter Lungenembolie wird von seinem Hausarzt palliativmedizinisch behandelt mit gemeinsamer Festlegung von Behandlungsgrenzen.


Dtsch Arztebl 2015; 112(5); A-182 / B-157 / C-149: Beendigung einer Beatmung bei amyotropher Lateralsklerose mit rasch progredienter Bulbärsymptomatik

Kasuistik: Beendigung einer Beatmung bei amyotropher Lateralsklerose mit rasch progredienter Bulbärsymptomatik
Dtsch Arztebl 2015; 112(5): A-182 / B-157 / C-149

Ein 67-jähriger stets vollständig orientierter, beatmungspflichtiger Patient entscheidet nach einem 6-monatigen Krankheitsverlauf einer amyotrophen Lateralsklerose (ALS) mit rasch progredienter respiratorischer Insuffizienz, Dysarthrie und schweren Schluckstörungen über die Beendigung der Respiratortherapie.


Konrad Adenauer Stiftung: Sterben in Würde. Missverständnisse, Irrtümer, Fragen

Sterben in Würde. Missverständnisse, Irrtümer, Fragen

Niemand redet gerne übers Sterben. Trotzdem wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert: über Sterbebegleitung und Vereine für Sterbehilfe, über assistierten Suizid, Hospize und Palliativmedizin. In Talkshows, in Zeitungsbeiträgen


Pharmazeutische Zeitung, 11.11.2014: Verbesserte Palliativversorgung statt organisierter Sterbehilfe

Verbesserte Palliativversorgung statt organisierter Sterbehilfe

Parallel zur Neuregelung der Sterbehilfe will die große Koalition die pflegerische und medizinische Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) legte heute ein Papier vor, wonach ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot für todkranke Patienten gewährleistet werden solle. Das Papier sei mit den Gesundheitspolitikern der Regierungsfraktionen abgestimmt, hieß es aus den Fraktionen.


Die Welt, 11.10.2014: Patientenschützer fordern Ausbau der Sterbebegleitung

Patientenschützer fordern Ausbau der Sterbebegleitung

Dortmund (dpa/lnw) - Patientenschützer haben anlässlich des Welthospiztages am Samstag einen raschen Ausbau der mobilen Sterbebegleitung gefordert. Nach WHO-Rechnung bräuchten 60 Prozent der Schwerstkranken eine professionelle Sterbebegleitung. Tatsächlich hätten nur 15 Prozent der jährlich 870 000 Sterbenden solch eine Begleitung erfahren, sagte Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz in Dortmund.